Judenhass-Skandal in Berlin: Israel von der Karte radiert! 

Auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz, wo eigentlich friedliche Adventsstimmung herrschen soll, zeigt sich ein hässliches Gesicht des alten Judenhasses in neuem Gewand. Zwischen Glühwein, gebrannten Mandeln und Lichterketten steht ein Stand, der seine Waren offensiv mit dem Slogan Palästina anpreist – und dabei den Staat Israel einfach von der Landkarte tilgt. Auf Ketten, Anhängern und Schneidebrettern wird die gesamte Region als angeblich einheitliches Palästinensergebiet dargestellt, ohne jede Spur des jüdischen Staates, der dort real existiert. Was für manche nur wie ein politisches Statement wirkt, ist in Wahrheit eine symbolische Auslöschung: Die Existenz Israels wird geleugnet, sein Platz auf der Landkarte einfach ausgelöscht, als hätte es dieses Land nie gegeben.

Besonders perfide ist, wie offen diese Botschaft mitten in einem christlich geprägten Weihnachtsmarkt präsentiert wird, der als Familienort und Touristenmagnet gilt. Wo Kinder über den Platz laufen und Familien Erinnerungsfotos machen, verkauft ein Stand stillschweigend das Bild einer Welt, in der Israel keinen Platz mehr hat. Auf Nachfrage soll das Personal unmissverständlich klar gemacht haben, dass hier Palästina und nicht Israel dargestellt werde, Israel existiere nicht, Punkt. Damit wird nicht mehr über Grenzen, Politik oder Zwei-Staaten-Lösungen gestritten, sondern die schlichte Daseinsberechtigung eines jüdischen Staates bestritten. In einem Land mit deutscher Geschichte, in einer Hauptstadt, die Mahnmale gegen Antisemitismus und Vernichtung auf engstem Raum versammelt, wird so mit kalter Selbstverständlichkeit die alte Parole vom judenfreien Land in moderne Symbolik verpackt.

Der Skandal endet nicht am Schmuckständer, sondern setzt sich bei den Verantwortlichen fort. Veranstalter und Behörden verweisen sich gegenseitig die Zuständigkeit zu, während die Polizei erklärt, die Leugnung des Existenzrechts Israels sei ohne Bezug zu verbotenen Organisationen nicht strafbar. So entsteht der Eindruck, dass ausgerechnet dort, wo sensibel reagiert werden müsste, Wegschauen zur neuen Routine wird. Antisemitische Botschaften werden zu Folklore, solange sie in Form von Tüchern, Tassen und Ketten daherkommen. Der Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz wird damit zum Symbol einer bequemen Gleichgültigkeit: Man empört sich lautstark über angeblich unsensible Worte, aber wenn ein Stand mitten im Advent das Existenzrecht Israels wegdekoriert, bleibt alles beim Alten. Wer so agiert, sendet eine fatale Botschaft – an jüdische Bürger, die sich erneut unerwünscht fühlen, und an Extremisten, die sehen, dass ihre Agenda längst einen festen Platz in der Mitte des Trubels gefunden hat.


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