GEFÄHRLICHER VERGEWALTIGER FREI – WEIL EIN RICHTER DIE FRIST VERPASSTE!
Berlin steht unter Schock! Was wie ein schlechter Albtraum klingt, ist bittere Realität: Ein verurteilter Sexualstraftäter ist wieder auf freiem Fuß – nicht etwa wegen neuer Beweise oder eines Freispruchs, sondern wegen einer dramatischen Panne im Gerichtssaal! Wie der Tagesspiegel berichtet, soll ein Vorsitzender Richter am Berliner Landgericht eine entscheidende Frist versäumt haben. Das Verhandlungsprotokoll nach der Urteilsverkündung wurde offenbar nicht rechtzeitig erstellt – mit fatalen Folgen. Denn ohne dieses Protokoll konnte das schriftliche Urteil den Anwälten des Täters nicht wirksam zugestellt werden. Das Ergebnis: Das Kammergericht entschied, dass der Mann freigelassen werden muss. Trotz attestierter Gefährlichkeit. Trotz Fluchtgefahr. In dem Beschluss heißt es laut Zeitung, die Fortdauer der Untersuchungshaft sei wegen gravierender, der Justiz zuzurechnender Verzögerungen unverhältnismäßig. Der zuständige Richter wurde inzwischen von seinem Vorsitz entbunden. Nach Informationen der Zeitung soll er an einer Suchtkrankheit leiden.
Der Fall selbst ist erschütternd. Der Afghane war im Sommer zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er seine frühere Partnerin massiv bedroht und mehrfach vergewaltigt haben soll. In der Wohnung der Frau in Berlin-Hellersdorf soll er ihr ein heißes Bügeleisen und ein Messer vorgehalten und mit dem Tod gedroht haben. Später soll es erneut zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Immer wieder habe er sie eingeschüchtert und gewarnt, mit niemandem darüber zu sprechen. Besonders perfide: Nach einer Tat verschaffte er sich mit einem nachgemachten Schlüssel Zutritt zur Wohnung seines Opfers. Doch die Frau fand schließlich den Mut, zur Polizei zu gehen – und brachte damit die Ermittlungen ins Rollen.
Jetzt aber ist der Mann wieder draußen. Und der Fall ist noch brisanter, weil er laut Bericht seiner Ex-Partnerin mit Rache gedroht haben soll. Die Behörden reagierten offenbar umgehend und brachten die Frau an einen sicheren Ort. Doch die Empörung ist riesig. Wie kann es sein, dass ein formaler Fehler schwerer wiegt als der Schutz eines Opfers? Wie konnte eine solch gravierende Verfahrenspanne überhaupt passieren? Für viele Berliner bleibt ein bitterer Eindruck: Nicht ein Mangel an Beweisen, sondern ein Versagen im System hat dazu geführt, dass ein verurteilter Gewalttäter wieder frei ist.
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