Kampfmittelverdacht in 150 Bundeswehr-Liegenschaften

Finanzen/Antwort

Berlin: (hib/HLE) Für 150 Liegenschaften der Bundeswehr besteht ein Verdacht der Kampfmittelbelastung, der flächendeckend ausgeprägt sein kann oder auch nur für Teilbereiche. Von den rund 52.900 Hektar, die historisch erkundet seien, bestehe für rund 28.929 Hektar ein Kampfmittelverdacht, erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/24808) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/23062). Ein Verdacht auf das Vorhandensein chemischer Kampfstoffe bestehe für zwei Liegenschaften. Auf einer Liegenschaft seien chemische Kampfstoffe und Kampfstoffmunition nachgewiesen. Die erforderlichen Räumungs- und Sanierungsmaßnahmen würden andauern. Die Antwort der Bundesregierung enthält detaillierte Angaben zu einzelnen Liegenschaften.

Quelle: Bundestagsnachrichten

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