Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Staat soll nach Ansicht von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bei Extremwetter und Ernteausfällen nur in Ausnahmesituationen finanzielle Hilfen für Betroffene anbieten. "Staatliche Hilfe muss die Ausnahme bleiben für Schadereignisse nationalen Ausmaßes. Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass Ernteausfälle zur Regel werden, wohl aber, dass wir vermehrt mit Extremwetter zu tun haben werden", sagte Klöckner dem Nachrichtenmagazin Focus.
Im Dürresommer 2018 hatten Bund und Länder Hilfszahlungen von 340 Millionen Euro an die von Ernteausfällen betroffenen Landwirte gezahlt. Wie andere Branchen auch sei die Landwirtschaft gefordert, sich auf den Klimawandel einzustellen und über den Anbau neuer Sorten nachzudenken, so die Landwirtschaftsministerin weiter. "Landwirte können Beregnungsanlagen installieren und wissenschaftliche Erkenntnisse über standortangepasste Anbautechniken sowie neue Züchtungen von widerstandsfähigeren Pflanzen nutzen. Sie können spezielle Sommerfrüchte säen, die die noch vorhandene Winterfeuchtigkeit am besten ausnutzen, beziehungsweise die Früchte recht früh säen, um die Winterfeuchtigkeit optimal zu nutzen. Oder sie können trockenstress-tolerante Sorten auswählen", sagte Klöckner dem Nachrichtenmagazin Focus.

Kommentare
Ein Kommentar zu „Klöckner: Staatliche Hilfe muss bei Dürre Ausnahme bleiben“
Die sollte doch einmal in den Subventions Saustall der EU rein schauen. Da werden ca. 80 Milliarden verschleudert! Durch die dummen Politiker werden hirnrissige Dauer Subventionen gezahlt und die Empfänger lehnen sich nach hinten und tun weiterhin nichts! Die rumvagabundierenden EU Politclowns suchen doch immer noch die hoch subventionierten Olivenbäume in Spanien!°