KNALL IN DER PARTEI! KONTAKT-VERBOT SORGT FÜR CHAOS UND MISSTRAUEN

Erfurt – Parteiintern brodelt es gewaltig! Nach einem umstrittenen Treffen mit dem österreichischen Aktivisten Martin Sellner zieht die Führung der AfD plötzlich die Reißleine und verhängt eine klare Ansage: Keine Begegnungen mehr, keine gemeinsamen Auftritte, kein Schulterschluss. Was wie ein Machtwort klingt, offenbart hinter den Kulissen eine tiefe Verunsicherung. Führende Köpfe fürchten, dass die Nähe zu radikalen Positionen der Partei schweren politischen Schaden zufügen könnte. Die Maßnahme soll Härte demonstrieren – doch sie legt vor allem die Nervosität offen.

Auslöser war eine interne Bewertung, die deutliche Unterschiede zwischen den Positionen Sellners und der offiziellen Linie der Partei herausstellt. Besonders seine Vorstellungen zur sogenannten Remigration gelten selbst parteiintern als hochproblematisch. Mehrere Funktionäre warnen, solche Forderungen könnten als Angriff auf die verfassungsrechtliche Ordnung gewertet werden. Parteichef Tino Chrupalla soll intern klargemacht haben, dass Auftritte Sellners der Partei schaden und neue Angriffsflächen liefern. Die Botschaft: Distanz zeigen, um nicht selbst ins Visier zu geraten.

Doch an der Basis und in einigen Landesverbänden sorgt das Kontaktverbot für offenen Widerstand. Kritiker sprechen von Symbolpolitik und sehen keinen Grund, Gespräche grundsätzlich auszuschließen. Einzelne Vertreter relativieren die Entscheidung und betonen, eine Unvereinbarkeit bedeute kein vollständiges Redeverbot. Gerade in Thüringen wird der Kurs der Bundespartei mit Skepsis betrachtet, manche sprechen sogar von einem Richtungsstreit. Die Folge ist ein Machtkampf, der zeigt, wie tief die Gräben verlaufen – und wie sehr die Partei derzeit um ihr politisches Profil ringt.

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