Kölns durchgedrehte Oberbürgermeisterin ist für weibliches Dreigestirn -„Mindestens ein weiblicher Prinz Karneval!

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat sich für eine weibliche Besetzung des bisher nur von Männern gestellten Dreigestirns ausgesprochen. „Ich fände gut, wenn es mindestens einen weiblichen Prinzen geben würde – aber noch besser fände ich ein weibliches Dreigestirn. Und hoffe, dass dies in den kommenden Jahren Realität wird“, sagte Reker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe). Bei der Prinzenproklamation – der offiziellen Einsetzung des Dreigestirns – am vergangenen Freitag hatte das Festkomitee Kölner Karneval in kleines Zeichen in Richtung eines weiblichen Prinzen gesetzt. Nici Kempermann, die Sängerin der Kölschrock-Band Kempes Feinest, bewarb sich auf der Bühne mit einer Soulnummer für den Job als „Prinz“ in einem Kölner Dreigestirn.

„Natürlich kann man über einen weiblichen Prinzen nachdenken, ich bin ein großer Fan der Freiheit von Gedanken“, sagte Karnevalist und Komiker Bernd Stelter, der bei der Proklamation im Gürzenich als Redner aufgetreten war, am Sonntag. Was er nicht wolle, seien Verbote. „Ich will sagen dürfen, was ich denke. Also eine Frau als Prinz – warum nicht, wenn man das andere nicht verbietet“, sagte Stelter.

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Kölner Stadt-Anzeiger