Während viele europäische Staaten über Kontrolle, Begrenzung und Ordnung in der Migration diskutieren, schlägt Spanien einen radikal anderen Weg ein. Mit einem Federstrich soll hunderttausenden bislang undokumentierten Migranten ein legaler Aufenthaltsstatus gewährt werden. Kritiker sprechen von einem historischen Dammbruch, der nicht nur nationale Regeln aushebelt, sondern auch ein fatales Signal an ganz Europa sendet. Wer ohne gültige Papiere ins Land gelangt ist, soll nun bleiben dürfen – nicht als Ausnahme, sondern als politisch gewollte Entscheidung. Für viele Bürger wirkt das wie eine Kapitulation des Rechtsstaats vor der Realität.
Die sozialistisch geführte Regierung verkauft den Schritt als humanitären Akt, doch der Widerstand wächst. Migrationsministerin Elma Saiz räumt selbst ein, dass es sich um grobe Schätzungen handelt, die Dimension aber gewaltig ist. Genau das macht die Kritiker wütend. Ohne klare Erfassung, ohne Transparenz, ohne öffentliche Debatte wird ein Status verteilt, der weitreichende Folgen hat. Kommunen fühlen sich überrumpelt, Sozialsysteme überfordert, Arbeitnehmer verunsichert. Der Vorwurf lautet, dass Ideologie über Verantwortung gestellt wird und die Sorgen der eigenen Bevölkerung kaum noch eine Rolle spielen.
Besonders brisant ist, dass die neu Legalisieren künftig überall arbeiten dürfen, quer durch alle Branchen und Regionen. Für Befürworter ist das Integration, für Gegner ein direkter Angriff auf den Arbeitsmarkt und den sozialen Frieden. Der Schritt könnte als Magnet wirken, warnen Experten, und neue Migrationsbewegungen auslösen. Spanien stellt sich damit offen gegen den restriktiveren Kurs vieler Nachbarländer und riskiert Spannungen innerhalb der Europäischen Union. Was als Akt der Menschlichkeit inszeniert wird, empfinden Kritiker als Einladung ohne Rückfahrkarte – mit Folgen, die weit über die Landesgrenzen hinausreichen.
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