Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Lindner hat die Kandidatur des thüringischen AfD-Fraktionschefs Björn Höcke bei der Ministerpräsidentenwahl in Erfurt als "taktisches Spielchen" bezeichnet. "Unsere Abgeordneten in Thüringen haben deutlich gemacht, dass sie Bodo Ramelow nicht wählen können", sagte Lindner der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Genauso wenig könne es für Freie Demokraten eine Alternative sein, einen "völkischen Nationalisten wie Björn Höcke zur Macht zu verhelfen", so der FDP-Chef weiter.
Einmal mehr werde daher deutlich, dass es der AfD um "taktische Spielchen" und nicht um das Lösen von Problemen gehe, sagte Lindner.
Foto: Björn Höcke, über dts Nachrichtenagentur

Kommentare
Ein Kommentar zu „Lindner bezeichnet Höcke-Kandidatur als "taktisches Spielchen"“
Hoecke hat nicht den Hauch einer Chance. In Abwandlung einer Kohl-Phrase würde ich sagen . . . “ Ramelow ist sicher . . . Ramelow wird (auf) gebaut. Fuer Wackersdorf gab es trotzdem ein “ aus „. Wäre auch gut fuer Ramelow. Das ist aber eher unwahrscheinlich.