Mainz-Kastel: Blutbad in Asylunterkunft!

(jn)Am Freitagabend kam es in einer Wiesbadener Asylunterkunft aus bislang unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung mit tödlichen Folgen für einen bis dato unbekannten Mann. Darüber hinaus wurden zwei Frauen schwerstverletzt. Ein ebenfalls schwerverletzter Mann wurde noch am Tatort festgenommen.

Gegen 20:50 Uhr wurde die Leitstelle wegen mindestens einer verletzten Frau in der Asylunterkunft in der Wiesbadener Straße im Ortsteil Mainz-Kastel alarmiert, woraufhin Einsatzkräfte der Wiesbadener Polizei und der Hessischen Bereitschaftspolizei zum Einsatzort fuhren. Vor Ort traf die Polizei auf zwei schwerstverletzte Frauen im Alter von 31 und 42 Jahren, die nach einer ersten notfallmedizinischen Behandlung umgehend in Krankenhäuser verbracht und stationär aufgenommen wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich ein möglicher Tatverdächtiger in eine Wohnung der Flüchtlingsunterkunft zurückgezogen. In der Folge wurden Frankfurter Spezialkräfte alarmiert, die gegen 01:00 Uhr einen Mann in dieser Wohnung festnehmen konnten. Aufgrund schwerster Verletzungen kam auch er umgehend in ein Krankenhaus. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung zwei körperlich unversehrte Kleinstkinder sowie einen schwerstverletzten Mann vor, der trotz einer notärztlichen Erstversorgung verstarb.

Zu den genauen Hintergründen liegen aktuell noch keine hinreichenden Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen, wie Zeugenvernehmungen und Spurensicherungsmaßnahmen dauern an und werden von der Wiesbadener Kriminalpolizei übernommen.

Polizeipräsidium Westhessen – PvD

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