#Mainz, #Rosenmontag 2020, 21:00 Uhr #Zwischenbilanz: 71 Straftaten mit 57 bekannten Tatverdächtigen!

Nach dem Rosenmontagsumzug hatte die Polizei insbesondere die sogenannte „Rosenmondnacht-Party“ rund um Schillerplatz, Ludwigsstraße und Höfchen im Auge. In der Innenstadt kam es zu einigen Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikten. In vielen Fällen war die Polizei sehr schnell vor Ort und konnte durch rasches Eingreifen Schlimmeres verhindern.

Insgesamt kam es bis 20:00 Uhr zu 838 kontrollierten Personen (davon 38 alkoholisierte Kinder und Jugendliche; 71 Straftaten mit 57 bekannten Tatverdächtigen), davon unter anderem 29 Körperverletzungen (27 bekannte Tatverdächtige), 9 Eigentumsdelikte (5 bekannte Tatverdächtige), 4 Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte. Es wurden 54 Platzverweise erteilt und 17 freiheitsentziehende Maßnahmen durchgeführt.

Zur Vollständigkeit hier noch die Pressemeldung der Bundespolizei:

Einsatz der Bundespolizei anlässlich des Rosenmontagsumzuges in Mainz 2020

Die Bundespolizei war anlässlich des Rosenmontagsumzuges rund um die Bahnhöfe in Mainz mit mehreren hundert Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Einsatz. Bis um 20:45 Uhr haben Bundespolizisten 69 Personen kontrolliert. Dabei wurden 16 Straftaten festgestellt und 3 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. 2 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Gegen 15 Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Unter den Straften befanden sich Delikte wie Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Taschendiebstahl und Sexuelle Belästigung. Aufgrund des Mitführens einer nicht gebrauchsfertigen Schreckschusspistole wurde gegen eine Person ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zweimal kam es zu Verunreinigungen von Bahnanlagen. Aufgrund erhöhten Alkoholkonsums wurden zwei Personen in Schutzgewahrsam genommen. Bei einer weiteren Kontrolle konnte ein Verstoß gegen ein ausgesprochenes Betretungsverbot der Landespolizei Mainz festgestellt werden. Für ca. 25 Min musste ein Gleis im Mainzer Hauptbahnhof aufgrund eines zurückgelassenen Koffers so lange gesperrt werden, bis ein Diensthund eine Gefahr ausschließen konnte. Der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern Polizeirat Stefan Müller-Ritter zog insgesamt eine positive Bilanz, die Einsatzkonzeption hat sich bewährt. Die Bundespolizei Kaiserslautern wurde von Einheiten aus Frankfurt am Main, von den Bundespolizeiabteilungen Uelzen und Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Koblenz unterstützt. Aus der Luft unterstützte ein Polizeihubschrauber. Auch Polizeidiensthunde waren im Einsatz. Stand: 24.02.2020 20:45 Uhr

 

Wir berichteten: Mainz, Rosenmontag 2020, 17:00 Uhr Zwischenbilanz

Die Polizei Mainz kann bis 17:00 Uhr über einen weitestgehend störungsfreien Verlauf des Rosenmontagszuges berichten. Bis 17:00 Uhr haben die Einsatzkräfte insgesamt ca. 559 Personen kontrolliert. Darunter waren 257 Kinder und Jugendliche, wovon lediglich 29 alkoholisiert auf die Einsatzkräfte wirkten. Etwa 57 Liter Alkohol sind während der Jugendschutzkontrollen bis zu diesem Zeitpunkt vernichtet worden.

Darüber hinaus hat die Polizei bei zahlreichen Personen die Personalien festgestellt und damit erfolgreich ihr Konzept umgesetzt, auffällige Personen schon frühzeitig bei der Anreise zu kontrollieren, zu verwarnen und auf die rechtlichen und tatsächlichen Konsequenzen hinzuweisen. Diese sind abgestuft zunächst die Androhung eines Platzverweises, ein Platzverweis und bei Nichtbefolgen die Ingewahrsamnahme, mit der Folge, mindestens mehrere Stunden bei der Polizei zu verbringen.

Bis um 17:00 Uhr gab es neun Personen, welche in Gewahrsam genommen werden mussten. Es sind 26 Straftaten bekannt geworden. Darunter unter anderem sieben Körperverletzungen, vier Beleidigungen gegen Polizeibeamte, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, zwei sexuelle Belästigungen, eine Sachbeschädigung, zwei Diebstahlsdelikte.

In der Vermisstenstelle in der Polizeiinspektion Mainz 1 ist ein Kind abgegeben worden, welches aber sehr schnell wieder an seine Eltern übergeben werden konnte.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mainz

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