„Masken-Arzt“ aus Bochum wird freigesprochen!

von Claudia J.

Der Bochumer Arzt Dr. Andreas Triebel saß nach Würdigung der ersten Strafkammer des Landgerichts Bochum zu Unrecht auf der Anklagebank – die Staatsanwaltschaft legt Revision ein.

Wer hätte das gedacht, dass man als Arzt mal dafür frei gesprochen wird anderen das freie Atmen zu ermöglichen. Nach vielen Schandurteilen wurde nun vom Landgericht Bochum ein Urteil gesprochen das hoffentlich wegweisend für vergleichbare Fälle sein wird. Neben unserem stellv. Vorsitzenden Dr. Weikl wird vielen anderen Ärztinnen und Ärzten wegen Ausstellung vermeintlich falscher Maskenatteste der Prozess gemacht. Nach sechs Gerichtsverhandlungen ist am 13.12.2022 am Landgericht Bochum nun das erstinstanzliche Urteil gefallen. Freispruch. Die Freude des Publikums wäre unter keiner noch so beherrschenden staatsanwaltschaftlichen Hybris einzudämmen gewesen. Bemerkenswert war auch die mündliche Urteilsbegründung des Richters, wie sie in der Presse wiedergegeben worden sind.

Er habe danach zwar den Eindruck gewonnen, dass etliche Patienten, die Herr Triebel um ein Attest ersucht hätten, der sogenannten Querdenker-Szene angehörten oder mit dieser Szene sympathisierten. Das sei aber kein Grund, ihre Aussagen für nicht glaubhaft zu erklären.“

Diese Äußerung ist in der Tat bemerkenswert, weil sich die Richter im derzeitigen Korpsgeist schnell zur Gesinnungsjustiz verleiten lassen und der Druck einer übereifrigen, politisch angewiesenen Staatsanwaltschaft – längst nicht mehr „objektivste Behörde der Welt“ – enorm ist. Trotz des Freispruchs äußerte der zu Unrecht beschuldigte Arzt Dr. Triebel, dass die Durchsuchung seiner Praxis und die Beschlagnahmung seiner Patientenakten mit Konsequenzen einhergehen wird für jene Richter, die das veranlasst haben. Die systemisch gewordene Beweislastumkehr, die Ärzte dazu nötigt gegen diese Ungeheuerlichkeiten anzukämpfen, lässt üble Folgeerscheinungen wie Nachrede und Rufmord so völlig unterhalb der Wahrnehmungsschwelle fallen, von psychischer Belastung und dem Imageschaden ganz abgesehen.

 

Quelle: Claudia J. auf mwgfd.org