MENSCHENJAGD ALS FREIZEITPROGRAMM: SERBIENS PRÄSIDENT IM FADENKREUZ DER ANKLAGE

Zwischen Kalter Grausamkeit und kaltem Kalkül
Was einst als dunkle Vermutung durch die Flure internationaler Menschenrechtsorganisationen hallte, nimmt nun beängstigende Konturen an: Der damalige Präsident Serbiens soll während des Bosnienkrieges an sogenannten „Menschen-Safaris“ teilgenommen haben – makabren Expeditionen, bei denen wohlhabende ausländische Gäste gezielt auf Zivilisten in Sarajevo angesetzt wurden. Eine Szenerie des Grauens, die man eher in dystopischen Filmen vermuten würde, rückt erschreckend nahe an die Realität. Inmitten der belagerten Stadt, während Kinder Schutz in Kellern suchten und Familien um ihr Leben fürchteten, sollen diese grausamen Jagden als „Attraktionen“ stattgefunden haben – mit dem mutmaßlich höchsten politischen Kopf des Landes mittendrin.

Tourismus des Todes – ein Staat in der moralischen Insolvenz
Wenn sich diese Vorwürfe bewahrheiten, dann ist der Schaden nicht nur rechtlicher Natur, sondern eine absolute Bankrotterklärung an jede Form staatlicher Ethik. Hier geht es nicht um ein Kriegsverbrechen im Schatten – hier geht es um die kaltschnäuzige Organisation menschlicher Grausamkeit als Event. Während die Welt zusah, sich empörte, aber oft schwieg, wurde Sarajevo zum Jagdrevier für dekadente Gewaltlust. Und während internationale Diplomaten über Waffenstillstände diskutierten, soll ein Präsident sein Amt missbraucht haben, um Gräueltaten zur Freizeitgestaltung umzufunktionieren. Diese Vorwürfe sprengen jedes denkbare Maß an Zynismus und offenbaren ein politisches Klima, in dem Menschenleben weniger zählten als der Nervenkitzel für zahlungskräftige Gäste.

Späte Wahrheit, zögernde Gerechtigkeit
Die Frage ist nun nicht mehr nur, ob es diese Menschenjagden gab – sondern wer davon wusste, wer mitverdiente und wer vertuschte. Der internationale Druck wächst, doch die Justiz scheint wie so oft hinter den Gräueltaten herzuhinken. Für die Opfer und ihre Angehörigen ist dies eine späte, aber wichtige Etappe in einem langen Kampf um Anerkennung, Wahrheit und Gerechtigkeit. Dass ein Präsident als Begleiter solcher Tötungsreisen fungiert haben soll, ist nicht nur ein Justizskandal, sondern ein Abgrund politischer Verrohung. Es braucht jetzt mehr als Empörung – es braucht lückenlose Aufklärung, juristische Konsequenzen und ein internationales Signal: Wer Menschenleben zur Ware macht, darf sich nicht auf Immunität verlassen.


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