MERAN/Südtirol! Illegales Zeltlager unter Marlinger Brücke geräumt – Behörden machen das Etschufer wieder frei!

In Meran haben die Sicherheitskräfte ein deutlich sichtbares Zeichen gesetzt: Unter der Marlinger Brücke sind mehrere Zelte und provisorische Lager verschwunden, nachdem Polizei und weitere Einsatzkräfte das Gebiet kontrolliert und räumen lassen hatten. Vorausgegangen war nach Angaben der Behörden eine Meldung der örtlichen Polizei, woraufhin ein gemeinsamer Einsatz mehrerer Sicherheitsorgane angeordnet wurde. Unter der Brücke stießen die Beamten auf drei belegte Zelte, in denen sich jeweils eine Person aufhielt. Die Betroffenen wurden kontrolliert und identifiziert. Entgegen anderslautenden Darstellungen teilte die Quästur mit, dass alle drei Personen über einen regulären Aufenthaltsstatus auf italienischem Staatsgebiet verfügten. Sie mussten den Bereich dennoch verlassen. Während die Einsatzkräfte die Kontrollen absicherten, begannen Arbeiter damit, die Zelte, zurückgelassene Gegenstände und weitere Materialien aus dem Bereich unter der Brücke zu entfernen. Ziel der Aktion war nach offizieller Darstellung, die Sicherheit wiederherzustellen und die Fläche erneut für die Allgemeinheit nutzbar zu machen. An dem Einsatz waren neben der Staatspolizei auch Carabinieri, Finanzpolizei und die Meraner Ortspolizei beteiligt.

Doch damit war der Einsatz noch lange nicht beendet. Auch auf der gegenüberliegenden Seite der Etsch nahmen die Kräfte das Gelände genau unter die Lupe. Dort fanden sie weitere Zelte, die zum Zeitpunkt der Kontrolle allerdings leer waren. Rund um die provisorischen Schlafplätze lagen Müll und verschiedene Gegenstände, die nach Angaben der Behörden den dortigen Lagern zugeordnet wurden. Arbeiter räumten anschließend auch diesen Bereich und beseitigten sowohl die Zelte als auch den zurückgelassenen Unrat. Damit wurde das Gebiet auf beiden Seiten des Flusses Stück für Stück wieder freigeräumt. Die Aktion zeigt zugleich, dass die Behörden in Meran inzwischen verstärkt gegen unbefugt genutzte Flächen und improvisierte Lager vorgehen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es in der Stadt mehrfach Kontrollen und Räumungen gegeben, bei denen verlassene Gebäude, Parks und andere sensible Bereiche überprüft wurden. Auch rund um den Bahnhof und andere öffentliche Flächen hatte die Stadt bereits Maßnahmen ergriffen, um unbefugte Nutzungen zu beenden und Zugänge zu sichern. Die jüngste Räumung unter der Marlinger Brücke reiht sich damit in eine Serie verstärkter Kontrollen im Meraner Stadtgebiet ein.

Für Passanten und Anwohner dürfte vor allem eines sichtbar sein: Wo zuvor Zelte, Müll und provisorische Schlafplätze standen, soll das Gelände nun wieder sauber und zugänglich sein. Die Behörden sprechen ausdrücklich davon, die Sicherheit und Nutzbarkeit des Bereichs wiederherstellen zu wollen. Gleichzeitig zeigt der Einsatz, wie aufwendig solche Räumungen sein können: Mehrere Polizeieinheiten mussten gemeinsam vor Ort sein, Personen kontrollieren, das Gelände absichern und anschließend die Reinigung durch Arbeiter ermöglichen. Die drei angetroffenen Personen wurden aus dem Bereich verwiesen, während auf der anderen Flussseite weitere unbesetzte Zelte und zurückgelassene Gegenstände beseitigt wurden. Damit ist das Lager unter der Marlinger Brücke vorerst Geschichte. Ob es dauerhaft so bleibt, dürfte davon abhängen, wie regelmäßig die betroffenen Bereiche künftig kontrolliert werden. Fest steht jedoch: Bei diesem Einsatz gingen die Sicherheitskräfte geschlossen vor, räumten beide Etschseiten und stellten den öffentlichen Bereich nach Angaben der Quästur wieder für die Allgemeinheit her.


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