Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Michel Friedman, Publizist, CDU-Mitglied und prominentes Mitglied der jüdischen Gemeinde in Deutschland, warnt eindringlich davor, die AfD zu verharmlosen oder als vorübergehendes politisches Phänomen zu betrachten. "Es handelt sich eben nicht um Protestwähler, weil alle genau wissen, was das Alleinstellungsmerkmal dieser Partei ist", sagte er dem "Weser-Kurier" (Samstagsausgabe). Jede Zusammenarbeit verbiete sich.
Zudem müsse die AfD insgesamt vom Verfassungsschutz beobachtet werden. "Der ,Flügel` ist eben nicht nur ein Flügel, sondern tragende Säule dieser Partei, weil sich die anderen Gruppierungen eben nicht deutlich von ihm distanzieren", so Friedmann.
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Kommentare
Ein Kommentar zu „Michel Friedmann warnt vor AfD-Verharmlosung“
Als Rechtsanwalt sollte Herr Friedman schon etwas konkreter werden. Was ausser Allgemeinplaetzen wirft er der AfD vor. Aufruf zum Voelkermord ist schon ein schweres Verbrechen. Hat das die AfD getan und wenn ja wann ? Was aber skandieren einige Moslems ? Schlagt Juden und Christen tot und einige tun es sogar. Warum schweigen sie dazu Herr Friedmann ? Ich könnte noch viele weitere unangenehme Fragen stellen. Doch wozu ? Eine Antwort werde ich ohnehin nicht erhalten.