MILLIONEN-IRRSINN IN BAYERN! Staat zahlt rund 1,9 Millionen Euro für Asylheim ohne Flüchtlinge – und plötzlich steht ein Mitarbeiter unter Bestechungsverdacht!

Schwaben, Freistaat, Steuergeld – und ein Haus, in dem nie ein Mensch Schutz suchte. Der Staat überweist 1,9 Millionen Euro für ein Asylheim, das leer bleibt wie eine Filmkulisse. BILD spricht von einem bestechlichen Beamten, der rund 2 Millionen Euro auf den Weg gebracht haben soll. Scheinrechnungen in Millionenhöhe, ein Sachbearbeiter der Regierung von Schwaben in Augsburg, ein 49 Jahre alter Ulmer Bauunternehmer, ein 60 Jahre alter Ex-Mitarbeiter derselben Behörde, dazu ein früherer Mann vom Landratsamt: So sieht der Verdacht aus, der jetzt durch Schwaben donnert.

Über Jahre soll ein System aus Bestechung und Betrug gelaufen sein. Umbauten an Flüchtlingsunterkünften, Gelder, die dem Unternehmer angeblich nicht zustanden, ein Vermögensschaden in Millionenhöhe. Ein Vorhaben in Vöhringen rückt ins Zentrum. Die Kripo durchsucht sechs Gebäude in Augsburg und im Raum Ulm. Zwei der drei Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft: der 49-jährige Familienvater aus Ulm und der 60-jährige frühere Amtsmann. Das Handy ist weg, die Firma schweigt, die Gerüchte waren schon länger im Umlauf. Und das Allerschönste für jeden Boulevard-Freund der Staatsräson: Die Vorgesetzte soll den Sachbearbeiter schon 2017 im Verdacht gehabt haben. Passiert ist – nichts.

1,9 Millionen für ein Heim ohne Bewohner. 2 Millionen im Raum, wenn man die BILD-Schlagzeile ernst nimmt. Ein Schaden, den Ermittler als millionenschwer beschreiben. Drei Verdächtige, zwei in Haft, sechs durchsuchte Objekte. Ein Verdacht, der 2017 schon da war und erst Jahre später explodiert. Das ist keine Verwaltungsposse. Das ist Steuergeld, das durch die Leitung rauscht, während draußen über Belegungsquoten, Fehlbeleger und den Abbau von Unterkünften gestritten wird.

Drei Absätze ohne jede Zahl, nur der blanke Wahnsinn:

Da steht ein Haus, gebaut oder umgebaut für Menschen, die nie kamen. Rechnungen flatterten, Überweisungen liefen, Stempel knallten – und die Betten blieben kalt. Irgendwer hat verdient, irgendwer hat unterschrieben, irgendwer hat weggeschaut. Der Steuerzahler darf das Märchen vom bedarfsgerechten Asylheim glauben, während die Kulisse leer bleibt.

Ein Amt, das Unterkünfte steuert, soll sich selbst ein Netzwerk gebaut haben. Der Unternehmer liefert, der Sachbearbeiter winkt durch, der Ex-Kollege kennt die Gänge. So lange, bis die eigene Behörde stutzig wird und die Kripo die Türen eintritt. Korruption riecht nicht nach Aktendeckel. Sie riecht nach Beton, der nie gebraucht wurde.

Und dann die Pointe, die weh tut: Schon vor Jahren soll jemand im Haus den Verdacht gehabt haben. Niemand hat den Hahn zugedreht. Das System lief weiter, die Rechnungen liefen weiter, das leere Heim blieb leer. Wenn Kontrolle so lange schläft, ist das kein Ausrutscher. Das ist Amtsmüdigkeit mit Goldrand.

Jetzt also der große Schwaben-Krimi: Regierung von Schwaben, Augsburg, Vöhringen, Ulm. Bestechung, Bestechlichkeit, Scheinrechnungen, nie genutztes Flüchtlingsheim. 1,9 Millionen weg, rund 2 Millionen im Spiel, millionenschwerer Schaden, Verdacht seit 2017 ignoriert. Der 49-Jährige in Haft, der 60-Jährige in Haft, sechs Objekte durchsucht, die Behörde selbst soll den Stein ins Rollen gebracht haben – spät, aber immerhin.Bayern baut derweil Tausende Plätze ab, feiert sinkende Zugangszahlen und schließt teure Hotels. Parallel dazu steht irgendwo ein Heim, für das der Staat 1,9 Millionen gezahlt hat und in dem nie ein Flüchtling wohnte. Amts-Mitarbeiter bestochen?

Die Frage steht in der Überschrift, weil sie gestellt werden muss. Die Akten liegen bei der Staatsanwaltschaft. Das Geld liegt – vorerst – im Nirgendwo. Kniet nieder, liebes Volk, und staunt. Euer Freistaat kann Unterkünfte finanzieren, die niemand bewohnt. Das ist keine Integration. Das ist eine Geisterbahn mit Rechnungskopf.

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