Minden: Junge Frau im Glacis von Mann mit schwarzen Haaren angegriffen – Polizei sucht Zeugen

 

Am Freitagvormittag wurde eine junge Mindenerin im Glacis im Bereich der „Neue Regierung“ das Opfer eines Angriffes. Sie konnte sich aus dem Griff des Täters befreien. Dieser floh daraufhin. Nun sucht die Polizei nach Zeugen des Vorfalls.

Die 21-Jährige ging gegen 9.25 Uhr von der Tonhallenstraße aus entlang des unbenannten Fuß- und Radweges zwischen Weserglacis und Weserpromenade in Richtung Weserbrücke. In Höhe der „Neue Regierung“ wollte sie den kleinen Pfad in Richtung Klausenwall gehen. Hier griff der Unbekannte sie von hinten an. Er drehte ihr den Arm auf den Rücken und schlug zudem mit der Faust ins Gesicht. Während sie lauthals schrie, konnte sie sich aus dem Griff befreien und der Täter stürzte dabei zu Boden. Daraufhin flüchtete der auf 25 bis 30 Jahre geschätzte sowie ungefähr 170 bis 175 Zentimeter große, als sehr dünn beschriebene Mann mit schwarzen Haaren durch die Baumreihen in Richtung Klausenwall. Bekleidet war er mit einer Jeanshose und schwarzem Kapuzenpulli.

Unmittelbar nach dem Angriff hielt eine Radfahrerin an und wies das Opfer auf eine blutende Wunde an der Wange sowie der Hand hin. Anschließend alarmierte die Angegriffene über Notruf die Polizei. Leider war diese wichtige Zeugin bei Eintreffen der Einsatzkräfte nicht mehr vor Ort. Die oberflächlichen Verletzungen konnten später ambulant behandelt werden.

Nun bitten die Ermittler der Kripo, dass sie mögliche Zeugen bei der Polizei melden. Insbesondere die Beobachtungen der Fahrradfahrerin, sie wir auf rund 65 Jahre geschätzt und trug eine blaue Jacke, könnten zur Ergreifung des Täters beitragen. Aber auch drei junge Männer, die dem späteren Opfer im Bereich der Tonhallenstraße entgegenkamen, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0571) 8866-0 an die hiesige Polizei zu wenden.

Polizei Minden-Lübbecke