Mönchengladbach: Bulgare hat Wange von Frau mit Messer aufgeschlitzt!

Messer

Am Donnerstag, 12. Dezember, zeigte eine 25-jährige Frau bei der Polizei Mönchengladbach einen Sachverhalt an, bei dem ihrer Darstellung zufolge zwei Tage zuvor ein unbekannter Mann ihre Wange aufschlitzte. Die Tat habe sich am 10. Dezember gegen 17 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Stapper Weg in Odenkirchen ereignet.

Der Fall, durch die Geschädigte bereits am 11. Dezember in eine lokale Gruppe in den Sozialen Medien eingestellt, hat dort in den vergangenen Tagen große Wellen geschlagen und für vielseitige emotionale Reaktionen gesorgt.

Auch die Polizei Mönchengladbach nahm Kenntnis hiervon. Weiterhin ereilten die hiesige Pressestelle diverse Nachfragen zu diesem Sachverhalt und zu dem Umstand, dass von dort darüber nicht berichtet worden war.

Die Polizei Mönchengladbach teilt hier die bislang vorliegenden Erkenntnisse mit:

Die 25-Jährige gab in dem Post vom 11. Dezember und eigenen Antworten in den Kommentaren sinngemäß Folgendes an: Sie sprach am Abend des 10. Dezember zwei unbekannte Männer an, die sich auf besagtem Parkplatz an ihrem geparkten Pkw zu schaffen machten. Daraufhin drehten sie sich um, einer der Männer „zog ihr ein Messer durch das Gesicht“. Nach Hinweis auf die Polizei in dem Kommentar eines anderen Nutzers gab sie an, dass einer der Männer „geschnappt“ worden sei. Es habe sich bei den Männern um Ausländer gehandelt.

Recherchen in den polizeiinternen Systemen ergaben, dass im gesamten zeitlichen Umfeld der Tat kein entsprechender polizeilicher Einsatz am Tatort oder im weiteren Umfeld desselbigen stattgefunden hat. Dies gilt auch für die infrage kommenden Krankenhäuser. Es erging kein entsprechender Anruf an die Polizei. Ein schriftlicher Vorgang war ebenfalls nicht existent. Die Polizei hat keine Person in einem solchen Sachverhalt gestellt, festgehalten oder Ähnliches.

Am Donnerstagmittag (12. Dezember) erschien die Verletzte dann bei der Polizei und erstattete Strafanzeige gegen unbekannt wegen der wie oben geschilderten Tat. Die großflächige Schnittverletzung im Gesicht war im Krankenhaus behandelt worden und musste genäht werden.

Am Abend suchten Kriminalbeamte einer anderen Dienststelle den Kontakt zu der 25-Jährigen. Hier wurde ihnen mitgeteilt, dass Passanten einen der Männer – jedoch nicht den mit dem Messer – festgehalten hätten. Die Verletzte sei dann aber zügig mit ihrem Pkw ins Krankenhaus gefahren.

Bei der Anzeigenaufnahme hatte sie nichts über diese Passanten angegeben. Da sie in den sozialen Medien aber mehrfach durch die Geschädigte erwähnt worden waren, bittet die Polizei Mönchengladbach diese Personen dringend, sich zu melden, um weitere Angaben zu den Tatverdächtigen und dem Sachverhalt zu erhalten.

Die 25-Jährige beschrieb die Täter wie folgt:

Der Mann, der das Messer geführt haben soll, sei ca. 27 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur gewesen. Er sei vermutlich bulgarischer Herkunft und mit einer dunkelblauen Jeans, einer dunklen Sweatshirtjacke und weißen Turnschuhen bekleidet gewesen.

Der zweite Mann sei ca. 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, ebenfalls kräftig und von vermutlich bulgarischer Herkunft gewesen. Zur Kleidung gab sie eine hellblaue Jeans, schwarze Schuhe, eine Art Regenjacke (hellbeige oder grau) sowie schwarze Schuhe an.

Auch alle Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich des Supermarktes am Stapper Weg aufhielten und Angaben zu dem geschilderten Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161-290 bei der Polizei zu melden. Die Ermittlungen dauern an. (cw)

 

Polizei Mönchengladbach

 

 

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