München: 8 illegale Afrikaner auf Güterzügen – Sechs Streifen sowie ein Helikopter im Einsatz!

 

München  – Am Sonntagmorgen (5. November) wurden im Bereich des Rangierbahnhofes Ost Personen im Gleis gemeldet. Zur Absuche musste der komplette Gleisbereich zum Ostbahnhofes für rund eine Stunde gesperrt werden. Es wurden acht Migranten aufgegriffen. Sechs Streifen sowie ein Helikopter der Bundespolizei waren im Einsatz.

Kurz vor sechs Uhr wurden vom Fahrdienstleiter am Rangierbahnhof München-Ost Personen im Gleis gemeldet. Eine Streife der Bundespolizei griff wenig später einen Nigerianer auf, der gegen 05:24 Uhr mit dem Güterzug 43156 – aus Verona kommend – in München eingetroffen war.

Gegen 06:15 Uhr wurden weitere Personen im Gleis wahrgenommen, weswegen zunächst einige Gleise am Rangierbahnhof gesperrt worden waren. Weil sich die Personen bei der Absuche im gesamten Gleisbereich verteilten und teilweise vor den Streifenbeamten flüchteten und auch versteckten, musste der Streckenbereich zum Ostbahnhof für den gesamten Bahnverkehr ab ca. 6:40 Uhr gesperrt werden. An der Absuche waren sechs Streifen der Bundespolizei sowie ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim beteiligt.

Nachdem weitere 7 Migranten, darunter 5 weitere Nigerianer und 2 Marokkaner aufgegriffen worden waren – allesamt von Güterzügen, die aus Italien kamen – sich im Streckenbereich offensichtlich keine Personen mehr befanden, konnte die Bahnstrecke gegen 07:40 Uhr wieder freigegeben werden.

Es kam zu zahlreichen betrieblichen Behinderungen im Nah-, Fern- und S-Bahnverkehr im östlichen München.

Alle acht Afrikaner äußerten ein Schutzersuchen und wurden der Bayerischen Landespolizei übergeben. Keine der Personen wies äußerlich erkennbare körperliche Versehrtheiten auf. In diesem Jahr wurden durch die Beamten der Bundespolizeiinspektion München bisher rund 400 Migranten im Bereich von Münchner Bahnanlagen aufgegriffen.

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