Patientenschützer fordern Änderung der Corona-Teststrategie

Corona-Teststelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Patientenschützer fordern eine bevorzugte Behandlung von Pflegebedürftigen und Altenpflegekräften bei den Corona-Tests. "Viel testen hilft nur dann, wenn das Ergebnis innerhalb von 24 Stunden vorliegt. Doch bei den Pflegebedürftigen und Altenpflegekräften wird diese Zeitspanne immer seltener eingehalten. Deshalb braucht es für diese Gruppen eine Priorisierung bei der Auswertung", sagte der Vorsitzende der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der "Rheinischen Post".

Angesichts eines absehbaren Engpasses bei Laborkapazitäten für Corona-Tests müsse Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine aktuelle Test-Verordnung "sofort nachbessern". Denn die Situation verschärfe sich zusehends. Es gelte, Infektionsherde rasch zu erkennen. "Sonst erfolgen unnötige und für alle leidvolle, lange Quarantänemaßnahmen", sagte der Patientenschützer. Corona-Schnelltests seien sicherlich hilfreich. "Sie ersetzen bei einem positiven Ergebnis jedoch nicht die Standardtests", so Brysch.

Foto: Corona-Teststelle, über dts Nachrichtenagentur

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2 KOMMENTARE

  1. HalbSTAATLICHE „Patientenschützer“ im Panikmodus.

    Wieso sollen Pflegebedürftige „behandelt“ werden, wenn und solange sie nicht die geringsten Symptome zeigen ?

    „Schnelltests“ und „Standardtests“ ? WAS GENAU wird dabei denn „getestet“, und welche Aussagekraft hat diese – pandemische – Testerei, bzw. die dabei „erzielten Ergebnisse“ denn ?

    Bekanntlich sterben 99,99 % der Menschen nicht wegen, sondern – allenfalls – mit Covid, und selbst dieses „Ergebnis“ ist in höchstem Maße zweifelhaft.

  2. Das will also ein Patientenschützer sein.
    Massenweise gesunde Leute zu Coronapatienten degradieren um sie testen zu können.

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