PAUKENSCHLAG IM EU-PARLAMENT! Griechin attackiert von der Leyen als „größte Rassistin gegenüber den Europäern“

Straßburg – Heftiger Eklat mitten im Europäischen Parlament! Die griechische Europaabgeordnete Afroditi Latinopoulou, 35 Jahre alt, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, 67, im Plenarsaal von Straßburg frontal angegriffen und ihr vor laufenden Kameras eine ganze Serie schwerer politischer Vorwürfe entgegengeschleudert. Rund 75 Sekunden dauerte die Rede, doch die kurze Ansprache hatte es in sich. Gleich zu Beginn erklärte Latinopoulou: „Frau von der Leyen, es gibt keine größere Rassistin gegenüber den Europäern als Sie.“ Danach folgte Vorwurf auf Vorwurf. Die Griechin behauptete, von der Leyen habe Europa „mit illegalen Migranten überschwemmt“, den Kontinent mit Steuern und Bürokratie erstickt und mit ihrer Politik europäische Fabriken lahmgelegt. Außerdem warf sie der Kommissionspräsidentin vor, die traditionelle Kernfamilie zerstört zu haben. Latinopoulou sitzt im Europäischen Parlament für die Fraktion „Patrioten für Europa“, der unter anderem auch Parteien aus dem Umfeld von Marine Le Pen, 58, Viktor Orbán, 63, und Geert Wilders, 63, angehören. In ihrer Rede verschärfte die Abgeordnete ihre Angriffe weiter und sprach von „Woke-Wahnsinn“, „grünem Wahnsinn“ sowie einer angeblichen „Islamisierung Europas“. Außerdem erklärte sie, europäische Gelder würden nach ihrer Darstellung dafür verwendet, für Millionen illegaler Migranten zu zahlen. Belege für diese weitreichenden Anschuldigungen präsentierte Latinopoulou während ihrer Rede allerdings nicht. Zum Abschluss griff sie von der Leyen erneut persönlich an, bezeichnete sie als „beste Schülerin Merkels“ und behauptete, die heutige Kommissionspräsidentin habe die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel politisch sogar noch übertroffen. Ihr Schlusssatz war ebenso kurz wie drastisch: „Sie haben uns ruiniert.“

Doch der politische Knall wurde noch größer, weil die Szene im Plenarsaal praktisch ohne sichtbare Konsequenzen blieb. Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, 47, unterbrach Latinopoulou während der Rede nicht, und auch ein unmittelbarer Ordnungsruf blieb aus. Ursula von der Leyen saß nur wenige Meter entfernt und zeigte während der Attacke öffentlich kaum eine Reaktion. Auf dem anschließend weit verbreiteten Video ist zu sehen, wie die CDU-Politikerin mit weitgehend regungsloser Miene im Saal sitzt, während Latinopoulou ihre Vorwürfe vorträgt. Eine öffentliche Antwort von der Leyens auf die Rede blieb zunächst aus. Für Latinopoulou dürfte die Aufmerksamkeit dagegen kaum größer sein: Die 35-Jährige erreicht auf Instagram mehr als 400.000 Follower, und der Ausschnitt aus dem EU-Parlament verbreitete sich nach dem Auftritt rasant in sozialen Netzwerken. In Griechenland ist die Politikerin bereits seit Jahren bekannt. Bevor sie politisch Karriere machte, war sie als Tennisspielerin aktiv. Ihren politischen Weg begann sie zunächst in der konservativen Partei Nea Dimokratia von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, 58. Genau dieser Hintergrund macht ihre Attacke auf von der Leyen besonders bemerkenswert, denn die Nea Dimokratia gehört auf europäischer Ebene derselben Parteienfamilie an wie CDU und CSU. Latinopoulou und von der Leyen befanden sich damit politisch früher zumindest innerhalb desselben großen europäischen Parteienlagers. Nach mehreren Kontroversen verließ Latinopoulou dieses politische Umfeld jedoch, gründete später ihre eigene Partei Foní Loyikís, auf Deutsch „Stimme der Vernunft“, und zog im Jahr 2024 in das Europäische Parlament ein. Heute gehört sie dort der Fraktion „Patrioten für Europa“ an.

Brisant ist zudem der Zeitpunkt ihres Auftritts, denn nur einen Tag vor der Rede hatte das Europäische Parlament die parlamentarische Immunität Latinopoulous aufgehoben. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren in Griechenland. Die dortige Justiz untersucht den Verdacht, dass im Zusammenhang mit der Gründung ihrer Partei Unterschriften gefälscht worden sein könnten. Latinopoulou weist diese Vorwürfe zurück. Damit stand ausgerechnet eine Politikerin selbst unter juristischem Druck, die im Straßburger Plenum zugleich auf angebliche Skandale und Affären im Zusammenhang mit Ursula von der Leyen anspielte. Der Auftritt vereinte damit politischen Frontalangriff, persönliche Anschuldigungen und eine erhebliche Portion Selbstinszenierung. Während ihre Anhänger die Rede in sozialen Netzwerken verbreiteten, bleibt entscheidend: Zahlreiche Aussagen Latinopoulous waren politische Vorwürfe und Wertungen, keine im Plenum belegten Tatsachenfeststellungen. Sicher ist dagegen, dass ihr Auftritt für enorme Aufmerksamkeit sorgte, dass von der Leyen öffentlich keine sichtbare Gegenreaktion zeigte und dass die Griechin damit einen der lautesten und persönlichsten Angriffe der jüngsten Straßburger Sitzungen gegen die EU-Kommissionspräsidentin platzierte.

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