Siegburg/Stuttgart – Großeinsatz statt Fußballfieber! Auf dem Weg zum Auswärtsspiel wurden mehrere Busse mit Anhängern des Vereins auf einer Raststätte von einem massiven Polizeiaufgebot gestoppt und komplett umstellt. Beamte riegelten Zufahrten ab, kontrollierten die Fans und verhinderten die Weiterreise. Für viele endete die Tour abrupt noch weit vor dem Stadion – aus Sorge vor möglichen Auseinandersetzungen rivalisierender Lager.
Nach Angaben von Augenzeugen standen zahlreiche Einsatzfahrzeuge rund um die Busse, während die Polizei die Situation unter Kontrolle hielt. Hintergrund der Aktion war offenbar die Befürchtung, dass es auf dem Rastplatz zu einem Aufeinandertreffen mit einer anderen Fanszene kommen könnte, die zuvor ebenfalls dort unterwegs gewesen sein soll. Obwohl es zu keiner direkten Konfrontation kam, griffen die Behörden konsequent durch und untersagten großen Teilen der Anhänger die Weiterfahrt in Richtung Spielort.
Für die Betroffenen ein bitterer Tag: Statt Flutlicht und Bundesligastimmung ging es zurück – viele Busse drehten um und steuerten ein anderes Spiel an, wo die Fans schließlich doch noch ihre Mannschaft unterstützten. Der Verein bestätigte den Vorfall und zeigte sich informiert über die Maßnahmen. Besonders frustrierend für die Anhänger: Viele hatten sich bewusst für die Busreise entschieden, nachdem zuvor vor einer komplizierten Anreise mit der Bahn gewarnt worden war. Am Ende blieb von der großen Auswärtsfahrt nur Enttäuschung – und ein Polizeieinsatz, der die Fußballreise jäh stoppte.
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