Fake-News? Rüsselsheim: Vier Schwerverletzte nach Gasinhalation werden wegen mangelnder Kapazitäten nach Regensburg geflogen, obwohl in Nachbarkreisen 25 Intensivbetten frei waren!

Warum wird die Berichterstattung immer so aufgebläht? Nach dem Gasunfall in Rüsselsheim waren in Main-Tauber-Kreis (9), Karlsruhe (9) und im Neckar-Odenwald-Kreis (7) genügend Intensivbetten frei! Selbst in Rüsselsheim waren 2 Betten laut Intensivbettenregister DIVI frei! Warum man die Verletzten nach Regensburg fliegen musste, kann wohl keiner erklären! Auch der Radiosender FFH teilt in einer Meldung zu dem Gasunfall mit, dass in der Region alle Intensivbetten belegt gewesen seien! Außerdem muss sich hier auch noch Fragen warum man die Patienten nicht nach Frankfurt gebracht hat, den dort waren laut Divi 24 Intensivbetten frei! 49 freie Intensivbetten in der näheren Umgebung, rechtfertigen keine Verlegung nach Regensburg, wo es 23 freie Betten gab! Sogar einen Tag nach dem Unglück sind alle Betten frei die oben aufgezählt sind! Von einem Rettungshubschrauber war nichts zu hören, da sich Pressecop24 in der Nähe des Einsatzortes befindet! Es müßten dann auch mehrere Hubschrauber gewesen sein, da in die üblichen Rettungshubschrauber keine vier Verletzten rein passen um mit Versorgung transportiert werden zu können!

Zu einem Großeinsatz der Rettungsdienste kam es am Samstagvormittag (11.02.2021) in der Grabenstraße in Rüsselsheim. Bewohner einer Wohnung hatten über Schwindel und Atemnot geklagt und kurz nach 10.00 Uhr die Rettungsleitstelle alarmiert. Durch die eintreffende Feuerwehr wurde ein in der Küche der Wohnung im dritten Obergeschoss betriebener Gasherd als Quelle ausgemacht. Aufgrund noch nicht abschließend geklärter Ursache kam es während eines Kochvorgangs in der kleinen Wohnung vermutlich zu einer Verdrängung des Luftsauerstoffs und der Anreicherung von Kohlenmonoxid. Die Feuerwehr musste aufgrund des unklaren Schadensumfanges einige Bewohner umliegender Wohnungen evakuieren und hierzu Wohnungen öffnen. In dem Haus sind 106 Personen gemeldet. Die vier Personen einer Familie im Alter von 50, 48, 11 und 9 und Jahren konnten geborgen und in stabilem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund mangelnder Kapazitäten werden sie zum Berichtszeitpunkt in eine Klinik nach Regensburg geflogen.

Die Kriminalpolizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf. Ein Verschulden Dritter wird nach jetzigem Stand ausgeschlossen. Eingesetzt waren die Berufs- und Freiwillige Feuerwehr Rüsselsheim mit 6 Fahrzeugen und 20 Kameraden, der Rettungsdienst und die Polizei mit jeweils 2 Wagen und entsprechender Besatzung vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.00 Uhr beendet.

Polizeipräsidium Südhessen

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