Marchtrenk sorgt derzeit für heftige Diskussionen: Ein Angestellter suchte kurz vor Weihnachten wiederholt Hilfe im Klinikum Wels, weil ihn starke Schmerzen quälten. Doch nach seinen Schilderungen wurde er jedes Mal lediglich mit Schmerzmitteln versorgt und mit dem Rat, Gewicht zu verlieren, nach Hause geschickt. Der Mann kämpft seit einer überstandenen Grippe mit Herzproblemen, sein Körper neigt zu massiven Wassereinlagerungen. Mit Medikamenten hatte er die Beschwerden lange unter Kontrolle, doch plötzlich verschlechterte sich sein Zustand dramatisch.
Innerhalb weniger Tage schwoll sein Körper stark an, die Schmerzen wurden immer heftiger, besonders im Bereich der Rippen. Trotzdem habe man ihm erneut geraten, abzunehmen, berichtet der Betroffene. Nach den Krankenhausbesuchen sei es steil bergab gegangen: Er beschreibt Zustände voller Verwirrung, Halluzinationen und ein Gefühl, völlig neben sich zu stehen. Für ihn und seine Familie begann eine Zeit der Angst, in der niemand wusste, was wirklich hinter den Symptomen steckte.
Erst als er erneut ins Klinikum gebracht wurde, folgte die erschütternde Wende: Ärzte entdeckten gebrochene Rippen, die bereits die Lunge verletzt hatten. Es bestand akute Lebensgefahr, eine Notoperation musste sofort durchgeführt werden. Ein Mediziner informierte seine Ehefrau sogar darüber, dass ihr Mann sterben könnte. Heute sagt der Patient, die Versorgung rund um den Eingriff sei gut gewesen – doch die Frage bleibt, warum die dramatische Ursache nicht früher erkannt wurde.
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