Paris steht unter Schock! Ausgerechnet am weltberühmten Arc de Triomphe, dort wo Frankreich seiner gefallenen Soldaten gedenkt, kam es während einer feierlichen Zeremonie zu einer brutalen Messerattacke. Ein bewaffneter Mann ging plötzlich auf Gendarmen los, bedrohte die Einsatzkräfte und stach auf einen Beamten ein. Sekunden später fielen Schüsse. Sicherheitskräfte überwältigten den Angreifer und verhinderten offenbar ein noch größeres Blutvergießen an diesem symbolträchtigen Ort der Nation.
Frankreichs Präsident sprach von einem islamistischen Terrorangriff und lobte das entschlossene Eingreifen der Gendarmen. Die Flamme der Republik werde trotz Terror weiterbrennen, erklärte er kämpferisch. Nach Angaben des Innenministers ereignete sich die Tat unmittelbar während der Vorbereitungen zur Entzündung der Ewigen Flamme. Augenzeugen berichten von dramatischen Szenen, Sirenen, Absperrungen und schwer bewaffneten Kräften rund um das Monument, das sonst täglich von Touristen aus aller Welt besucht wird.
Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm sofort die Ermittlungen. Der Täter, ein Franzose mit einschlägiger Vergangenheit, war den Behörden bereits bekannt und wegen extremistischer Gewalt verurteilt worden. Ermittler gehen davon aus, dass er die Tat gezielt angekündigt hatte. Nach seiner Festnahme erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der angegriffene Gendarm blieb körperlich unversehrt. Nun wird fieberhaft geprüft, ob der Mann Teil eines Netzwerks war oder als Einzeltäter handelte – während Frankreich erneut über Sicherheit, Radikalisierung und den Schutz seiner historischen Symbole diskutiert.
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