Sexualdelikte in Regensburg! – Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat !

Sexualdelikt im Fürst-Anselm-Park – Ermittlungen wegen Vortäuschens einer Straftat

 

REGENSBURG. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Regensburg deckten falsche Angaben der Frau auf, die ein vermeintliches Sexualdelikt am Freitag, 19. Januar im Fürst-Anselm-Park angezeigt hat. Die Frau muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Die Frau gab bei Anzeigenerstattung zunächst an, am sogenannten „Schwammerl“ von zwei Männern angesprochen und später auf Höhe des sogenannten Obelisken (Carl Anselm-Denkmal) am helllichten Tag vergewaltigt worden zu sein.

Die akribischen Ermittlungen und Spurenauswertungen der Kriminalpolizei Regensburg deckten verschiedene Widersprüche auf. So konnte beispielsweise ein Zeuge ermittelt werden, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des vermeintlichen Tatortes aufgehalten hat. Dieser habe jedoch keinerlei Beobachtungen gemacht, die die Behauptungen der Frau bestätigen würden. Auch ergaben sich Widersprüche zwischen der Aussage der Frau zu Videoaufzeichnungen sowie der Spurenlage. Bei einer heute durchgeführten weiteren Vernehmung durch die Kriminalpolizei wurde sie hiermit konfrontiert. Sie räumte ein, falsche Angaben gemacht zu haben. Unter Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

 

Sexualdelikt am Bahnhof – Zwei Tatverdächtige festgenommen

REGENSBURG. Am Donnerstag, den 25. Januar 2024, kam es im Bereich Bahnhof erneut zu einem Sexualdelikt. Die Videoüberwachung am Bahnhof führte zur Festnahme zweier Tatverdächtiger.

Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr teilten zwei Passanten über den Polizeinotruf Hilferufe bei der Römermauer in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes mit. Zudem gaben sie an, dass eine männliche Person geflüchtet sei. Die nach nur zwei Minuten vor Ort eintreffende Streife konnte eine 29-jährige Frau antreffen, welche angab, durch zwei Männer vergewaltigt worden zu sein. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung im nahen Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die beiden Täter jedoch nicht mehr festgestellt werden.

In der ersten Befragung gab die Frau an, dass sie die beiden Männer zunächst selbstständig in der Albertstraße angesprochen hätte und anschließend mit ihnen über den Ernst-Reuter-Platz zur Römermauer gegangen wäre. Dort sollen beide Männer ohne ihr Einverständnis sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben. Zudem sollen die Täter das Bargeld und eine Bankkarte aus ihrem Geldbeutel entwendet haben.

Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden sofort die Aufzeichnungen der polizeilichen Videoüberwachung am Bahnhof gesichtet. Dadurch gelang es den Beamten schließlich, die beiden Täter zu ermitteln und festzunehmen. Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um tunesische Staatsangehörige im Alter von 20 und 22 Jahren, welche in einer Asylunterkunft in Regensburg untergebracht sind.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat unmittelbar nach der Tat die Ermittlungen übernommen. Die beiden Tatverdächtigen werden heute im Laufe des Tages beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt.

Quelle: Polizei Bayern