Schon wieder sorgt US-Präsident Donald Trump für blankes Entsetzen in den Hauptstädten Europas. Ohne Vorwarnung veröffentlichte er private Textnachrichten, die er mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem niederländischen Premier Mark Rutte ausgetauscht hatte. Vertrauliche Gespräche, diplomatische Absprachen und persönliche Einschätzungen – alles landet plötzlich öffentlich im Internet. Für viele Beobachter ist klar: Trump zeigt einmal mehr, dass ihm Regeln und politische Gepflogenheiten völlig egal sind. Er tut, was er will, und das offenbar mit voller Absicht. Die Botschaft hinter der Aktion ist brutal deutlich: Der Mann im Weißen Haus fühlt sich unantastbar.
In den veröffentlichten Nachrichten wird sichtbar, wie Europas Spitzenpolitiker verzweifelt versuchen, Einfluss auf den mächtigen US-Präsidenten zu nehmen. Freundliche Worte, diplomatische Schmeicheleien und vorsichtige Kritik – alles wird von Trump eiskalt vorgeführt. Statt Diskretion herrscht jetzt gnadenlose Bloßstellung. Besonders Macron soll in seinen SMS versucht haben, Trump zur Vernunft zu bringen und ihn von umstrittenen Entscheidungen abzuhalten. Doch der Präsident reagiert wie gewohnt unberechenbar und provozierend. Für viele in Brüssel und Paris ist dieser Vertrauensbruch ein Schlag ins Gesicht. Wer kann mit so jemandem noch ernsthaft verhandeln?
Politische Experten sehen in der Aktion ein gefährliches Machtspiel. Trump demonstriert damit offen seine Verachtung für traditionelle Diplomatie und für die europäischen Partner. Die Veröffentlichung privater Kommunikation gilt als Tabubruch ohne Beispiel. In den europäischen Regierungen wächst die Angst, dass künftig jedes vertrauliche Wort gegen sie verwendet werden könnte. Doch Trump scheint das nicht zu kümmern. Im Gegenteil: Er genießt die Aufregung und das Chaos, das er anrichtet. Für ihn zählt nur eines – maximale Aufmerksamkeit und totale Kontrolle. Und wieder einmal zeigt sich: Dieser Präsident kennt keine Grenzen.
