Spott aus dem Ministerium – Gedicht-Eklat blamiert Diplomaten

Peinlicher Wirbel im Auswärtigen Amt! In einem internen Mitarbeitermagazin taucht plötzlich ein spöttisches Gedicht mit dem Titel „Ken & Barbie“ auf und sorgt für blankes Entsetzen in den Fluren der Diplomatie. Was als angeblich harmlose Satire verkauft wird, lesen viele Beamte als giftigen Seitenhieb auf die frühere Außenministerin Annalena Baerbock und den ehemaligen Vizekanzler Robert Habeck. Statt weltpolitischer Ernsthaftigkeit nun Reime mit Spottfaktor – ausgerechnet dort, wo Fingerspitzengefühl oberstes Gebot sein sollte.

Hinter vorgehaltener Hand ist die Empörung groß. Mitarbeiter sprechen von Respektlosigkeit und einem Stil, der eher an Pausenhof als an Staatsdienst erinnert. Besonders brisant: Das Gedicht soll intern verbreitet worden sein, also genau in jenem Kreis, der Loyalität und Professionalität verkörpern soll. Viele fragen sich, wie ein solcher Text überhaupt durch die internen Prüfungen rutschen konnte. Der Vorwurf lautet: politische Häme statt neutraler Amtsführung.

Das Ministerium versucht nun hektisch zu beschwichtigen. Man räumt ein, dass ein Fehler passiert sei, und betont, niemand habe gezielt diffamieren wollen. Doch der Schaden ist angerichtet. Der Zoff um das Spott-Gedicht nährt den Eindruck eines Apparats, der nach außen Moral predigt und nach innen austeilt. Für ein Haus, das Deutschlands Stimme in der Welt sein will, ist das ein Imageschaden mit Ansage.


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