St. Blasien: Messern jetzt schon ukrainische Flüchtlingen Menschen nieder?

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und des Polizeipräsidiums Freiburg

Am Mittwoch, 11.01.2023, gegen 02:00 Uhr soll ein 48-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger einen 31-jährigen Mann auf dem Flur eines Gebäudekomplexes in St. Blasien mit einem Messer attackiert und mit Tötungsvorsatz im Kopfbereich verletzt haben. Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Geschädigte mit der Hilfe von Zeugen weitere Angriffe abwehren konnte. Der Geschädigte kam nach einer Erstversorgung zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige konnte durch die Einsatzkräfte vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige soll alkoholisiert gewesen sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen erließ das zuständige Amtsgericht Waldshut-Tiengen am 12.01.2023 Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des versuchten Mordes und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen übernommen.

Bis zur rechtskräftigen Aburteilung des Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Polizeipräsidium Freiburg