STEUER-FALLE STATT ARBEITS-LUST! WARUM MEHR MALOCHEN SICH FÜR MILLIONEN NICHT LOHNT

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Berlin brodelt! Kanzler Friedrich Merz trommelt seit Monaten für mehr Arbeitseinsatz im Land, jetzt legt Wirtschafts-Staatssekretärin Gitta Connemann nach und stellt Teilzeit grundsätzlich infrage. Arbeiten auf Sparflamme soll künftig nur noch erlaubt sein, wenn Kinder betreut oder Angehörige gepflegt werden. In der Wirtschaft gibt es Applaus, Arbeitgeber sprechen von gelösten Wachstumsbremsen. Doch aus der Politik und von Gewerkschaften kommt heftiger Gegenwind. Der Vorwurf: Die Debatte gehe an der Lebensrealität vorbei und schiebe die Verantwortung allein den Beschäftigten zu. Während in Talkshows über Fleiß und Pflicht diskutiert wird, wächst draußen im Land der Frust.

Denn Fachleute sehen den wahren Bremsklotz ganz woanders. Nicht Faulheit, nicht fehlender Wille, sondern der Staat selbst sorge dafür, dass sich Mehrarbeit oft kaum lohnt. Das deutsche Steuersystem greift bei steigender Arbeitszeit immer härter zu und kassiert überproportional ab. Steuerexperten warnen seit Langem: Wer von Teilzeit auf volle Wochenstunden erhöht, zahlt nicht einfach etwas mehr, sondern spürbar deutlich mehr an den Fiskus. Der Effekt ist fatal. Am Ende bleibt vom zusätzlichen Einsatz oft nur ein kleiner Rest, während Abgaben und Steuern einen immer größeren Teil schlucken. Viele Beschäftigte rechnen nach, schütteln den Kopf und sagen sich: Warum mehr schuften, wenn fast alles beim Staat landet?

Besonders brisant ist die Lage für Frauen. Teilzeitarbeit ist für sie häufig kein Lifestyle, sondern Notlösung. Während Männer meist voll arbeiten, stemmen Frauen Kinder, Pflege und Job zugleich. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge spricht von einer Unverschämtheit, Teilzeit als Luxus zu diffamieren. Für viele Frauen sei sie die einzige Möglichkeit, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, für ältere Beschäftigte oft die letzte Chance, überhaupt noch im Arbeitsleben zu bleiben. Statt Druck brauche es echte Lösungen: mehr Kitas, verlässliche Betreuung, bezahlbare Pflege. Erst wenn diese Grundlagen stimmen und das Steuersystem fairer wird, könnte Mehrarbeit wieder attraktiv werden. Sonst bleibt der Ruf nach mehr Leistung nichts weiter als ein lauter Appell ins Leere.

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