THERAPIE-DRUCK IM BKH LOHR AM MAIN! WEITERE PATIENTEN ERHEBEN SCHWERE VORWÜRFE!

Im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main spitzt sich die Lage weiter zu. Hinter verschlossenen Türen sollen sich Vorfälle häufen, die Patienten und Angehörige alarmieren. Mehrere Insassen berichten übereinstimmend, eine therapeutische Psychologin habe während laufender Sitzungen massiv auf die Einnahme von Medikamenten gedrängt. Der brisante Vorwurf: Ohne Pillen keine bessere Lockerung, ohne Zustimmung kein Fortschritt. Das sorgt für Angst, Wut und großes Misstrauen auf den Stationen.

Nach Darstellung der Betroffenen sei ihnen erklärt worden, nur wer der medikamentösen Linie des Oberarztes folge, könne auf eine günstigere Einstufung hoffen. Die Psychologin habe dabei auf angebliche Leitlinien und einen sogenannten Goldstandard verwiesen. Kritiker sehen darin einen unzulässigen Druck, der Therapie und freie Entscheidung vermischt. Besonders pikant: Die Therapeutin verfügt über kein Medizinstudium, soll aber dennoch gezielt Einfluss auf medizinische Weichenstellungen genommen haben.

Zusätzliche Brisanz erhält der Fall durch die Entwicklung rund um Herrn Krebs. Beobachter sprechen von auffällig häufigen Wechseln bei Diagnosen und Behandlungsansätzen seit Beginn des Aufenthalts. Diese Veränderungen gingen Hand in Hand mit immer neuen Medikamenten. Gegenüber dem Bevollmächtigten soll die Psychologin selbst eingeräumt haben, dass die eingesetzten Stimmungsstabilisatoren bei Herrn Krebs schlecht angeschlagen hätten. Im BKH wächst damit der Verdacht, dass nicht Therapie, sondern Anpassungsdruck den Takt vorgibt.


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