Tierschutzbund verlangt Fleischsteuer für bessere Tierhaltung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Tierschutzbund hat die Bundesregierung aufgefordert, die Haltung von Nutztieren zu verbessern. „Parallel zur CO2-Steuer brauchen wir auch eine Fleischsteuer“, sagte Verbandspräsident Thomas Schröder der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Mit den Einnahmen könnte der Umbau der Ställe finanziert werden.

„Pro Kilo Fleisch, Liter Milch oder Eierkarton sind das nur wenige Cents“, so Schröder. Er rief Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) dazu auf, eine umfassende Nutztierstrategie vorzulegen. „Wir müssen festlegen, wie es in 20 oder 30 Jahren in den Ställen aussehen soll“, sagte Schröder. Die notwendigen Umbaumaßnahmen in der Landwirtschaft müssten gefördert werden. Dazu sollen laut Schröder die Einnahmen aus der Fleischsteuer dienen. Am Dienstag ist Klöckner im Agrarland Niedersachsen zu Besuch. Sie trifft sich hier nicht öffentlich mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sowie mit Vertretern der Land- und Ernährungswirtschaft. Thema soll unter anderem die Tierhaltung sein.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Tierschutzbund verlangt Fleischsteuer für bessere Tierhaltung“

  1. Avatar von Isana
    Isana

    Wieso sollte alles der Endverbraucher zählen.
    Die Landwirte bekommen doch von der EU,dem Bund und vom Land endlos Subventionen.
    Ist die Ernte nicht gut,bekommen sie Hilfe subventionen,die Massentierhaltung ist das Ergebnis der EU.
    Kleinbauern bekommen gar nichts,da sie zuwenig Kühe im Stall haben zuwenig Hektar.
    Die Gross Bauern sind mittlerweile die Landwirte in Nadelstreifen sahnen kräftig ab und trotzdem soll alles der Endverbraucher blechen damit die noch ein wenig grössere und Reicher werden .

    Und jetzt wird noch kräftig Amerikanisches Rindfleisch importiert.
    Qualität bekommt man schon lange nicht mehr,ich weis das aus eigener Erfahrung.

    Wenn man sich Ferkel kauft,die dürfen nicht mehr natürlich ernährt werden so mit Küchenabfälle, Gras,Hafer-oder Gerstenschrot nein Soyascheisse damit das Fleisch voll Stesshormone und Wasser ist man sieht den Soya beim braten eines Schnitzels.
    Dann werden die tierchen durch halb Europa gekarrt zum Schlachten.
    Weil die Schlachthöfe in unmittelbarer Nähe dicht gemacht haben .

    Hausschlachtung ist verboten .
    Mich kotzen diese Nadelstreifen Bauern dermaßen an,die sollen erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück kehren bevor eine Fleisch-,Milchsteuer etc.erhoben wird.
    Zumal diese Steuer der Bauer sowieso nicht bekommt.War ja damals mit der fairen Milch das gleiche.

    Deutschland ist ein Steuerparadies du zahlt für jeden furz der drückt Steuern .