Hannover – Ein Skandal erschüttert eine der renommiertesten Kliniken Deutschlands! Gegen einen Internisten der Medizinischen Hochschule Hannover stehen unfassbare Vorwürfe im Raum. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes, versuchten Mordes und Totschlags. Der Arzt sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Ausgerechnet die Klinik selbst brachte den Fall ins Rollen und informierte die Ermittler über mögliche Unregelmäßigkeiten bei mehreren Todesfällen schwer kranker Patienten. Jetzt prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft akribisch die Krankenakten – und versuchen zu klären, ob hier ein Mediziner seine Macht über Leben und Tod missbraucht hat.
Im Zentrum der Ermittlungen stehen mehrere dramatische Fälle aus unterschiedlichen Jahren. In einem Fall soll der Arzt als Notfallmediziner zu einer alten Frau aus einer Demenz-Wohngemeinschaft gerufen worden sein. Während der Behandlung soll er ihr eine hohe Dosis Morphium verabreicht haben. Kurz darauf starb die Patientin im Krankenhaus. Weil bislang nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, dass das Medikament direkt zum Tod führte, werten die Ermittler diesen Vorfall derzeit als Mordversuch. In einem weiteren Fall soll der Mediziner auf der Intensivstation einen schwer kranken Leukämiepatienten behandelt haben. Laut Staatsanwaltschaft habe er sich entschieden, die Therapie zu beenden und den Sterbeprozess einzuleiten. Dabei soll ein starkes Narkosemittel eingesetzt worden sein. Die Ermittler sehen darin derzeit den Verdacht auf Totschlag.
Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft einen weiteren Patienten, der wegen schweren Lungenversagens in die Klinik eingeliefert worden war. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Arzt auch hier entschieden haben, sämtliche Rettungsversuche zu beenden und mit Medikamenten den Tod herbeizuführen – obwohl der Patient zuvor ausdrücklich geäußert haben soll, dass alles getan werden solle, um sein Leben zu retten. Kriminalbeamte durchforsten seit Monaten Patientendokumentationen und Behandlungsprotokolle. Die Ermittlungen dauern an. Der Anwalt des beschuldigten Arztes weist alle Vorwürfe entschieden zurück und kündigt eine umfassende juristische Verteidigung an. Auch die Klinik betont, man nehme die Vorwürfe äußerst ernst. Der Mediziner wurde bereits freigestellt – während die Justiz nun klären muss, ob hier tragische medizinische Entscheidungen vorliegen oder ein Verbrechen, das das Vertrauen in die Medizin erschüttert.
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