TODES-HÖLLE VON CRANS-MONTANA – POLIZEI FINDET RIESIGES PYRO-ARSENAL IN DER FEUER-BAR

Es ist eine Katastrophe von kaum vorstellbarem Ausmaß, die das Schweizer Nobel-Skiresort erschüttert. Nach dem verheerenden Brand in der Bar „Le Constellation“ kommen immer mehr schockierende Details ans Licht. Ermittler, die am Neujahrsmorgen den ausgebrannten Tatort betraten, sprechen von Bildern wie aus einem Albtraum. Zwischen verkohlten Möbeln und zerstörten Räumen stießen sie auf Funde, die ihnen den Atem stocken ließen. Was zunächst wie ein tragischer Unfall wirkte, entwickelt sich immer mehr zu einem handfesten Skandal.

In einem vertraulichen Bericht der Zürcher Fahnder, der BILD vorliegt, wird das ganze Ausmaß der Verantwortungslosigkeit deutlich. Demnach lagerten in der Unglücksbar Unmengen an Feuerwerkskörpern und gefährlicher Pyrotechnik – mitten in engen Lagerräumen, nur wenige Meter von Gästen entfernt. Die Beamten sprechen von einem regelrechten Pulverfass, das offenbar jahrelang unkontrolliert geduldet wurde. Wie konnte so etwas in einem beliebten Ausgeh-Hotspot unbemerkt bleiben? Diese Frage sorgt nun für gewaltige Empörung.

Für die Angehörigen der Opfer sind die neuen Enthüllungen ein weiterer Schlag ins Gesicht. Statt Sicherheit und Schutz herrschten offenbar Leichtsinn und Profitgier. Die Betreiber geraten immer stärker unter Druck, während Staatsanwälte und Brandexperten fieberhaft rekonstruieren, was in jener Nacht wirklich geschah. Fest steht schon jetzt: Dieses Inferno hätte womöglich verhindert werden können. Die Tragödie von Crans-Montana wird die Schweiz noch lange verfolgen – als Mahnmal für ein tödliches Versagen.


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