Schrecklicher Alarm in Berlin: Eine heimtückische Meningokokken-Infektion hat einem Säugling das Leben gekostet. Was mit harmlosen Erkältungsanzeichen begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem dramatischen Notfall. Das wenige Monate alte Baby wurde mit schwerem Hautausschlag und Bewusstseinstrübung in eine Klinik gebracht. Dort folgte der medizinische Albtraum: ein fulminanter Zusammenbruch des Körpers mit Blutvergiftung, inneren Blutungen und Organversagen. Trotz aller Bemühungen der Ärzte verlor das Kind den Kampf. Die Diagnose traf die Familie und die ganze Stadt wie ein Schlag.
Nur kurze Zeit später dann der nächste Schock: Ein weiteres Kind aus derselben Familie erkrankte schwer. Hohes Fieber, Hirnhautentzündung, erneut eine Sepsis. Wieder Intensivstation, wieder banges Hoffen. Dieses Mal stabilisierte sich der Zustand, doch die Gefahr ist noch nicht gebannt. Beide Kinder hatten engen Kontakt zueinander, die Infektion wurde durch denselben aggressiven Erreger ausgelöst. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, erhielten Angehörige und enge Kontaktpersonen vorsorglich Medikamente. Das Gesundheitsamt ist im Dauereinsatz, die Sorge in der Nachbarschaft groß.
Meningokokken sind besonders tückisch, weil sie oft unbemerkt übertragen werden. Viele Menschen tragen die Bakterien im Nasen-Rachen-Raum, ohne jemals krank zu werden. Doch bei Babys und Kleinkindern kann eine Infektion blitzartig eskalieren und lebensbedrohlich enden. Ärzte warnen eindringlich: Frühe Symptome werden leicht mit einer Erkältung verwechselt, wertvolle Zeit kann verloren gehen. Der aktuelle Fall zeigt auf erschütternde Weise, wie gnadenlos diese Krankheit sein kann – und wie wichtig Aufmerksamkeit, schnelle Reaktion und Vorsorge sind.
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