TRUMP DROHT EUROPA MIT ZOLLKEULE IM GRÖNLAND-POKER

Der Machtkampf um die eisige Rieseninsel wird immer schmutziger und gefährlicher. US-Präsident Donald Trump will Grönland unbedingt unter amerikanische Kontrolle bringen und kennt dabei offenbar keinerlei Grenzen mehr. Ob durch einen Kaufvertrag oder sogar mit militärischer Gewalt – der Präsident macht unmissverständlich klar, dass er das strategisch wichtige Gebiet in seine Hände bekommen will. Wer sich ihm in den Weg stellt, bekommt nach seinen eigenen Worten den vollen Zorn Washingtons zu spüren. Jetzt droht Trump ganz offen mit harten Strafzöllen gegen befreundete Staaten, falls sie seine umstrittenen Pläne nicht unterstützen.

Im Weißen Haus ließ der Präsident keinen Zweifel daran, dass er es bitterernst meint. Länder, die bei seiner Grönland-Strategie nicht mitziehen, könnten wirtschaftlich massiv unter Druck gesetzt werden. Trump erinnerte dabei großspurig daran, wie er bereits Deutschland und Frankreich mit ähnlichen Methoden gefügig machen wollte. Für den Präsidenten ist die arktische Insel ein Schlüssel zur nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten. Kritiker sprechen jedoch von imperialen Fantasien und einem gefährlichen Spiel mit den Verbündeten. Die Stimmung zwischen Amerika und Europa droht weiter zu vergiften.

Während Trump mit der Zollkeule droht, wächst in Europa die Sorge vor einer Eskalation. Mehrere Nato-Partner entsenden nun Soldaten nach Grönland, offiziell für eine Erkundungsmission. Auch die Bundeswehr beteiligt sich an dem Einsatz, ebenso wie zahlreiche weitere europäische Staaten. Ziel ist es, Möglichkeiten zu prüfen, wie Dänemark bei der Sicherheit in der Region unterstützt werden kann. Doch hinter den diplomatischen Formulierungen steckt vor allem eines: die nackte Angst, dass der US-Präsident seine Drohungen wahrmachen könnte. Der Streit um Grönland entwickelt sich immer mehr zu einem gefährlichen Pulverfass.


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