Prosper in Texas wird zum Schauplatz einer unfassbaren Familientragödie. Nach einem erbitterten Streit über US-Präsident Donald Trump soll ein ausgewanderter Brite seine eigene Tochter erschossen haben. Die junge Frau war zu Besuch in der neuen Heimat ihres Vaters, wollte kurz darauf zurück nach England fliegen – doch stattdessen endete der Aufenthalt tödlich. Der Vater spricht von einem Unfall. Für viele klingt das wie Hohn.
Die getötete Lucy Harrison war gemeinsam mit ihrem Freund aus Warrington angereist, um ihren Vater Kris Harrison in Prosper nahe Dallas zu besuchen. Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter galt als angespannt. Immer wieder soll es Streit gegeben haben – über Waffen, über Politik, über Moral. Am Tag ihres Todes eskalierte ein Wortgefecht über Trump und Fragen zu sexuellem Missbrauch. Lucy stellte ihrem Vater eine provokante Frage, die ihn offenbar tief traf. Kurz darauf führte er sie in sein Schlafzimmer. Wenige Sekunden später fiel ein Schuss.
Lucys Freund hörte den Knall, stürmte in den Raum und fand seine Partnerin leblos am Boden, der Vater mit einer Pistole in der Hand. Laut Medienberichten, unter anderem von der BBC, erklärte der Mann später, er habe nur die Waffe zeigen wollen und an diesem Tag nach eigener Aussage wieder Alkohol getrunken. Eine Grand Jury in Texas erhob keine Anklage. Doch weil das Opfer Britin war, nahmen auch Behörden im Vereinigten Königreich Ermittlungen auf. Ein abschließender Untersuchungsbericht wird in Kürze erwartet. Zurück bleibt eine Familie in Schock – und eine politische Debatte, die tödlich endete.
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