Washington – Greift Amerika nach dem ewigen Eis? Präsident Donald Trump richtet den Blick auf Grönland und sorgt mit markigen Worten für internationale Unruhe. Aus dem Weißen Haus klangen zuletzt harte Töne, sogar von militärischem Druck war die Rede. Doch hinter den Kulissen wird offenbar anders gesprochen. Diplomaten berichten von einer Strategie, die weniger mit Drohgebärden als mit Dollarzeichen arbeitet.
In vertraulichen Runden soll Außenminister Marco Rubio die Wogen geglättet haben. Die scharfen Worte seien keine Ankündigung eines Angriffs, sondern Teil eines politischen Spiels. Das eigentliche Ziel bleibe ein Kauf der Insel, so der Tenor aus Regierungskreisen. Mehrere große US-Medien berichten übereinstimmend, dass Washington weiter an diesem Plan festhält und intern an neuen Konzepten feilt.
Damit klaffen öffentliche Rhetorik und geheime Gespräche weit auseinander. Während nach außen Stärke demonstriert wird, setzt man intern auf Verhandlungen und Einfluss. Grönland wird zum Symbol eines Machtpokers zwischen Drohung und Deal. Ob es am Ende wirklich zum Kauf kommt oder nur zur nächsten diplomatischen Eiszeit, bleibt offen.
