
Hausen – Ein Spaziergang, der in einer unfassbaren Tragödie endet! In dem kleinen Ort im Süden Baden-Württembergs ist am Donnerstagvormittag eine 62-jährige Frau mit einem erst einjährigen Kind im Kinderwagen unterwegs – dann wird sie von einem rückwärtsfahrenden Lastwagen erfasst. Für die Fußgängerin und das Kleinkind kommt jede Hilfe zu spät. Beide sterben noch an der Unfallstelle.
Es war ein ganz gewöhnlicher Donnerstag, der 29. Oktober 2026. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Freiburg ereignete sich der schwere Verkehrsunfall gegen 11 Uhr im Friedhofweg in Hausen. Die Frau schob einen Kinderwagen durch den Ort, darin lag das gerade einmal ein Jahr alte Kind. Was als normaler Gang durch das Dorf begonnen hatte, wurde innerhalb weniger Augenblicke zur Katastrophe.
Laut BILD leben in Hausen gerade einmal rund 1600 Menschen – ein Ort, in dem man sich kennt und in dem Lastwagen im Alltag eher selten das Straßenbild bestimmen. BILD verortet die Gemeinde „bei Freiburg“; in der offiziellen Pressemitteilung der Polizei ist von Hausen im Wiesental die Rede, nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur im Landkreis Lörrach. An diesem Donnerstag wurde der beschauliche Ort zum Schauplatz eines Unglücks, das fassungslos macht.
Was ist im Friedhofweg passiert? Polizeisprecher Thomas Batzel schildert den bisherigen Stand der Ermittlungen: „Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Lkw im Friedhofweg rückwärts zu einem Grundstück.“ Dabei kam es gegen 11 Uhr zum Zusammenstoß mit der Frau (62) und dem Kind (1). In der Polizeimeldung heißt es, die Fußgängerin, die einen Kinderwagen schob, müsse sich hinter dem Lkw befunden haben. Hinter dem tonnenschweren Fahrzeug – genau dort, wo der Blick aus dem Fahrerhaus endet.
Die Folgen waren verheerend: „Die Fußgängerin und das Kleinkind im Kinderwagen verstarben an der Unfallstelle“, teilte das Polizeipräsidium Freiburg am Donnerstagnachmittag um 15.42 Uhr mit. Rettungskräfte konnten für die 62-Jährige und das einjährige Kind nichts mehr tun.
Zum genauen Ablauf des Unglücks sind bislang nur wenige Details bekannt. Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte und weshalb die 62-jährige Fußgängerin mit dem Kinderwagen beim Rückwärtsfahren offenbar nicht gesehen wurde, ist nach Angaben von BILD bislang unklar. Weitere Einzelheiten zu den Umständen nannte die Polizei zunächst nicht. Auch zur Identität der beiden Opfer und zum Lkw-Fahrer machten die Behörden keine Angaben.
Die Polizei betont ausdrücklich: „Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.“ Erst die Untersuchung wird zeigen, wie genau sich die Sekunden im Friedhofweg abgespielt haben. Bis dahin verbietet sich jede Spekulation über Ursache oder Verantwortung – für die Betroffenen und für alle, die in Hausen mit seinen rund 1600 Einwohnern jetzt um eine 62-jährige Frau und ein einjähriges Kind trauern.
Ein Ort unter Schock: Wenn in einer kleinen Gemeinde ein solches Unglück geschieht, bleibt niemand unberührt. Man kennt die Straßen, die Wege, die Gesichter. Dass ein harmloser Spaziergang so enden kann, übersteigt jede Vorstellungskraft. Was jetzt zählt, sind Ruhe, Rücksicht und Respekt vor den Angehörigen, die einen unermesslichen Verlust erlitten haben.
Die unsichtbare Gefahr hinter dem Heck: Lastwagen haben beim Rückwärtsfahren große Bereiche, die der Fahrer weder direkt noch über die Spiegel einsehen kann. Gerade kleine Kinder, Kinderwagen oder Menschen, die sich dicht hinter dem Fahrzeug bewegen, verschwinden dort schnell aus dem Blickfeld. Rückfahrwarner, Kameras und ein Einweiser können helfen – doch einen vollständigen Schutz gibt es nicht.
Unser Appell: Halten Sie Abstand, wenn ein großes Fahrzeug rangiert oder zurücksetzt, und gehen Sie niemals dicht hinter einem Lastwagen vorbei. Suchen Sie Blickkontakt mit dem Fahrer, achten Sie auf Warnsignale und warten Sie lieber einen Moment länger. Und wer am Steuer sitzt: Lieber zusätzlich aussteigen, nachsehen oder sich einweisen lassen. Ein kurzer Augenblick der Vorsicht kann Leben retten.
Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Frau (62) und des Kindes (1) – und bei allen, die in Hausen diesen schwarzen 29. Oktober nie vergessen werden.
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Quellen:
https://www.bild.de/regional/baden-wuerttemberg/home-aK1F2gtJlD2xs4m3tWkn
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/6380546
https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Fussgaengerin-und-Kind-sterben-bei-Unfall-mit-Lkw-id31473366.html
https://breisgau.live/breisgaunews/hausen-im-wiesental-frau-und-kleinkind-sterben-bei-lkw-unfall/

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