
„Hallo, hier ist Thomas Krebs. Heute ist der 27.6.2026. Ich bin jetzt das dritte Mal zu Besuch bei meinen Eltern. Mein Vater ist aus dem Krankenhaus rausgekommen, der ist noch ein bisschen wackelig auf den Beinen. Meine Nichte hat heute Geburtstag, sie wird 14 Jahre alt. Leider konnten wir uns hier jetzt nicht treffen. Die kennt ihren Onkel eigentlich auch leider gar nicht. Ich schreibe ihr jedes Jahr eine Karte und lege einen Geldschein rein. Es wäre doch mal interessant, wenn die mich dann mal kennenlernt. Ich hatte das persönliche Anliegen, noch mal da drauf zu sprechen zu kommen, in Teilen erklären zu können, was das für ein Kampf war über Jahre hinweg, hier sein zu dürfen. Da muss man so weit zurückspulen…
Wie gesagt, die haben… Der Case Manager Kondenla hat damals die Medikamente abgesetzt, weil ich gesagt habe, ich habe nichts, ich habe nur eine Psychose. Und er hat es gemacht, um sagen wir mal zu gucken, was überhaupt los ist. Hat sich dann rausgestellt, dass ich tatsächlich nichts habe und seitdem ist der Knick da drin. Und da, sagen wir, die Klinik auch schon in einem Schreiben drauf hingewiesen hat, dass es sein könnte, dass es eben doch nur eine Psychose war, hat das Gericht angeordnet, es muss ein Gutachten gemacht werden.
Allerdings sind wir damals auch schon beschissen worden mit den Gutachtern. Die, die ich vorgeschlagen habe, habe ich damals auch nicht gekriegt. Das war auch schon eine Trickserei. Und da habe ich mich auf einen von denjenigen Gutachtern wieder eingelassen, der auch in dieser Robert-Maier-Klinik ein- und ausgeht. Zwar nicht so schlimm wie der Professor Volz, aber der ist auch sehr bekannt, und zwar ist das der Dr. Stadtland aus München. Und ich fasse mich jetzt kurz: Der hat in dieser Exploration auch angemerkt, dass ich völlig klar bin. Ich hatte auch damals den Wunsch geäußert, dass mein bester Freund, der Bevollmächtigte, da mit dabei ist, der durfte auch mit dabei sein. Und da hat der Dr. Stadtland am zweiten Tag des Gutachtens, wo der Bevollmächtigte mit dabei war, sagt er auf einmal: ‚Schizophrenie steht hier überhaupt nicht mehr im Raum. Machen wir einen Kompromiss: Nehmen Sie irgendein Medikament und ich schreibe das Gutachten so, dass Sie sechs Stunden zu Ihren Eltern dürfen.‘ Und ich war total perplex, mein Bevollmächtigter auch, ne? Und da habe ich gesagt: ‚Entschuldigung Sie mal, für was? Für welche Krankheit, für welche Diagnose soll ich irgendein Medikament nehmen?‘
Und da sagt er: ‚Ja, das geht hier so nicht, Sie müssen irgendwas nehmen.‘ Und da habe ich gesagt: ‚Ja, genau das ist der Haken an der ganzen Geschichte. Wenn jemand hier ist, der nicht auffällig ist, braucht keine Medikamente, der gehört ja nicht hierher.‘ Und da sagt er dann: ‚Ja, Sie wollen doch zu Ihren Eltern und so.‘ Und da habe ich gesagt: ‚Ja, das ist schon richtig, aber nicht zu so einem Preis‘, habe ich gesagt. ‚Ja, Sie müssen aber irgendwas nehmen!‘ Ne, und da habe ich gesagt: ‚Ne, auf gar keinen Fall‘, habe ich gesagt. ‚Diese Medikamente, die sind schon so schlimm, die schränken jemanden im Leben so dermaßen ein. Man hat… also man empfindet keine besondere Freude mehr, aber auch kein… kein richtiges Leid mehr. Man ist so eine leere Hülle.‘ Und habe ich dann auch gesagt: ‚Ja, und wenn ich die Medikamente nehme, um hier gestuft zu werden, meine Eltern zu besuchen‘, habe ich gesagt, ‚kann ich aber auch gleichzeitig bringe ich keine Leistung mehr in der Schreinerei, wo ich sehr gut bin, ich habe keine Lust mehr Sport zu machen und ich habe dann auch keine Lust mehr irgendwelche Bücher zu lesen‘, was ja auch ein immenses Hobby von mir ist, ne? Und da habe ich gesagt: ‚Das mache ich nicht.‘ Mehr oder weniger war er dann wahrscheinlich sauer und hat dann auch so ein vernichtendes Gutachten erstellt. Ungefähr… wahrscheinlich ähnlich wie das jetzt vom Professor Volz.
Mir dann unterstellt, dass ich jederzeit jemanden schwer verletzen oder töten könnte, wenn ich keine Medikamente nehme und so. Und wir sind ja danach juristisch gegen ihn vorgegangen, mein Bevollmächtigter hat eine eidesstattliche Versicherung über den Vorfall abgegeben. Ist alles von der Strafvollstreckungskammer damals auch schon von dem Richter Schaller einfach weggewischt worden. Das ging dann auch zum Oberlandesgericht und selbst da ist der Dr. Stadtland geschützt worden. Wir werden das auch veröffentlichen, noch mal mit dieser Aussage vom Oberlandesgericht: ‚Ja, der Dr. Stadtland lügt, aber der lügt halt unbewusst, aber ich wäre ja trotzdem krank.‘ Okay, das Ganze, wie gesagt, hat sich in der ersten Oktoberwoche 2022 abgespielt, also ist annähernd vier Jahre her. Also so lange habe ich gekämpft. Mittlerweile durch die Rückstufung mein Augenlicht verloren, dann hatte ich ja noch über Wochen hinweg Tinnitus auf beiden Ohren. Ist alles dokumentiert, werden wir alles noch veröffentlichen. Gut, jetzt bin ich hier und hoffe, sagen wir mal, dass ich noch ein bisschen was von meinen Eltern habe. Danke.“

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