Video UNZENSIERT: THOMAS KREBS BERICHTET ÜBER DIE FOLTER der 5 Tage und 5 Punkte-Fixierung im BKH Lohr am Main!

„DU WARST NUR NOCH EIN STÜCK FLEISCH!“ –

Lohr am Main – Es sind drastische Erinnerungen an die 5 Tage 5 Punkte-Fixierung im BKH Lohr am Main, mit denen sich Thomas Krebs jetzt in einem Video an die Öffentlichkeit wendet. Krebs schildert darin aus seiner persönlichen Sicht, wie seine Unterbringung Ende Januar vor mehreren Jahren begonnen haben soll – und zeichnet dabei ein erschütterndes Bild jener ersten Tage. Nach seinen Angaben könne er sich selbst nur noch bruchstückhaft an die damaligen Geschehnisse erinnern. Erst vor Kurzem habe er mit einem Pfleger gesprochen, der seiner Darstellung zufolge damals als Sitzwache bei ihm eingesetzt gewesen sei. Dieser habe ihm berichtet, dass Krebs über mehrere Tage hinweg an mehreren Punkten fixiert gewesen und gleichzeitig zwangsmedikamentiert worden sei. Die Medikamente hätten ihn nach seiner eigenen Beschreibung derart beeinträchtigt, dass große Teile der damaligen Ereignisse in seiner Erinnerung nur noch verschwommen vorhanden seien. Besonders eine Aussage des Pflegers habe sich bei Krebs eingebrannt: „Du warst einfach nur noch ein Stück Fleisch“, soll dieser rückblickend zu ihm gesagt haben. Eine drastische Formulierung, die Krebs heute öffentlich wiedergibt und die deutlich macht, wie er selbst diese Anfangsphase seiner Unterbringung wahrnimmt. Krebs berichtet, er habe diese Situation irgendwie überstanden und sei anschließend auf die Station F eins gekommen. Nach seiner Darstellung habe am Anfang eine Drogenpsychose vorgelegen. Diese sei später abgeklungen beziehungsweise remittiert gewesen. Genau an diesem Punkt habe für ihn jedoch der nächste Konflikt begonnen: Krebs sagt, er habe den behandelnden Ärzten erklärt, dass er lediglich eine Psychose gehabt habe und aus seiner Sicht deshalb keine weiteren Medikamente benötige. Zunächst, so seine Erinnerung, sei ihm mitgeteilt worden, dass er die Medikamente nicht nehmen müsse und man ihn dazu nicht zwingen könne. Für einige Tage habe man ihn daraufhin tatsächlich in Ruhe gelassen. Krebs habe deshalb zunächst angenommen, dass seine Entscheidung akzeptiert werde.

In der Patientenakte fehlt die Richterliche Anordnung, das Fixierungsprotokoll, die Medikamentengabe!

In der Patientenakte fehlt die Richterliche Anordnung, das Fixierungsprodokoll, die Medikamentengabe!

Doch dann soll sich die Situation nach seiner Darstellung plötzlich und ohne einen für ihn erkennbaren Anlass verändert haben. Krebs behauptet, obwohl in der Zwischenzeit nichts vorgefallen sei, sei ein Arzt zu ihm ins Zimmer gekommen und habe ihn massiv unter Druck gesetzt. Nach der Schilderung von Krebs habe der Mediziner ihm sinngemäß unmissverständlich erklärt, dass er seine Medikamente sofort wieder einnehmen müsse. Andernfalls, so die von Krebs wiedergegebene Drohung, werde er erneut festgebunden und zwangsmedikamentiert – ähnlich wie bereits zu Beginn seiner Unterbringung. Anschließend habe der Arzt das Zimmer wieder verlassen und die Tür geschlossen. Für Krebs sei in diesem Moment klar gewesen, dass es sich für ihn nicht mehr um eine tatsächlich freie Entscheidung gehandelt habe. Die Erinnerung an die zuvor erlebte Fixierung und Medikamentierung sei nach seinen Angaben noch so präsent gewesen, dass er davon ausgegangen sei, die angekündigten Maßnahmen würden tatsächlich umgesetzt, sollte er sich weigern. Genau aus dieser Angst heraus habe er schließlich wieder Medikamente genommen. Krebs beschreibt diesen Vorgang deshalb nicht als freiwillige Zustimmung zu einer Behandlung, sondern als Entscheidung unter dem Eindruck einer von ihm als äußerst real empfundenen Drohung. Seine Darstellung wirft damit schwerwiegende Fragen auf: Was geschah damals tatsächlich auf der Station? Welche medizinischen Gründe lagen für die Behandlung vor? Welche Maßnahmen wurden dokumentiert, wer ordnete sie an und welche Aufklärung erhielt Krebs? Und vor allem: Lässt sich die von ihm geschilderte Begegnung mit dem Arzt anhand von Behandlungsunterlagen, Dokumentationen oder Zeugenaussagen nachvollziehen? Die Aussagen von Krebs sind zunächst seine persönliche Darstellung der damaligen Ereignisse. Eine unabhängige Bestätigung der einzelnen Vorwürfe ergibt sich allein aus seinem Video nicht. Gerade angesichts der Schwere seiner Schilderungen wäre deshalb eine vollständige Aufarbeitung anhand der damaligen Patientenunterlagen und Stellungnahmen der beteiligten Stellen entscheidend.

Mit seinem Video rückt Krebs nun ausgerechnet jene Phase in den Mittelpunkt, die für ihn nach eigener Aussage den Beginn einer jahrelangen Geschichte markiert. Besonders brisant ist dabei sein Vorwurf, dass nicht ein neuer Zwischenfall oder ein akutes Verhalten seinerseits zur erneuten Medikamenteneinnahme geführt habe, sondern die Angst vor einer Wiederholung dessen, was er zuvor erlebt haben will. Krebs macht deutlich, wie sehr ihn die Erinnerung an die erste Zeit geprägt habe: Wer nach seiner Darstellung bereits erlebt habe, über Tage fixiert und massiv medikamentös behandelt worden zu sein, nehme eine Ankündigung, dass genau dies erneut passieren könne, nicht als theoretische Möglichkeit wahr. Für ihn sei die Botschaft damals eindeutig gewesen: Medikamente nehmen oder erneut mit Fixierung und Zwangsmedikation rechnen. Ob sich der Vorgang exakt so abgespielt hat, muss anhand der damaligen Dokumentation und möglicher Zeugen geklärt werden. Doch Krebs will seine Geschichte offenbar nicht länger nur hinter verschlossenen Türen erzählen. Er geht mit seinen Erinnerungen öffentlich ins Video und schildert unzensiert, was nach seiner Darstellung am Anfang seiner Unterbringung geschah. Damit stehen schwere Vorwürfe im Raum, die einer sachlichen Prüfung bedürfen. Denn wenn die von Krebs geschilderten Aussagen und Abläufe durch Unterlagen oder Zeugen bestätigt werden könnten, würde sich zwangsläufig die Frage stellen, unter welchen Umständen seine damalige Behandlung erfolgte und ob seine Entscheidung zur weiteren Medikamenteneinnahme tatsächlich freiwillig zustande kam. Bis zu einer solchen Klärung bleibt festzuhalten: Es handelt sich um die persönlichen Schilderungen und Vorwürfe von Thomas Krebs. Doch seine drastische Erinnerung an die Worte des damaligen Pflegers dürfte dabei besonders hängen bleiben: Er sei damals, so gibt Krebs dessen Aussage wieder, „einfach nur noch ein Stück Fleisch“ gewesen.

KEIN EINZELFALL? THOMAS-KREBS-VIDEO SORGT FÜR NEUEN ZÜNDSTOFF – JETZT RÜCKT DER UMGANG MIT PSYCHIATRIE-PATIENTEN IN DEN FOKUS!

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Fixierung in der Psychiatrie

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/bvg18-062.html?utm_source=chatgpt.com

Bitte Telegram-Kanal folgen http://t.me/pressecop24

Klicke, um auf umdruck-18-2564.pdf zuzugreifen

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/information-anlaesslich-der-deutschen-uebersetzung-des-berichts-des-sonderberichterstatters-ueber-folter

https://www.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/october/documents/papa-francesco_20141023_associazione-internazionale-diritto-penale.html


Entdecke mehr von Pressecop24.com

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.