Wieviel Todesfälle und schwer Verletzte gab es bis jetzt beim CDS durch RECHTE?
Was für ein schändliches Schauspiel bietet sich dem entsetzten Bürger da an, wenn mitten in der Hauptstadt ein Mann namens Abdul B. mit voller Wucht in eine feiernde Menschenmenge beim CSD Berlin rast und damit unschuldige Leben zerstört, während zugleich die üblichen Stimmen aus den etablierten Medien sofort den Blick weg vom eigentlichen Täter und hin zu einem abstrakten Feindbild von rechts lenken, als ob die schreckliche Wahrheit nicht schon für sich selbst sprechen würde. NTV meldet flugs, die queere Community fühle sich von rechts bedroht, und das ausgerechnet in dem Moment, in dem das Blut noch warm auf dem Asphalt des Tiergartens klebt und die Schreie der Opfer noch in den Ohren nachhallen. Es ist, als wolle man der Öffentlichkeit weismachen, dass die eigentliche Gefahr nicht von jenem, der das Lenkrad umgerissen und die Feiernden überrollt hat, ausgeht, sondern von irgendwelchen Phantomgestalten am rechten Rand, die mit der Tat rein gar nichts zu tun haben.
Diese Art der Ablenkung ist nicht nur zynisch, sie ist eine direkte Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen, die in dieser Nacht alles verloren haben, was ihnen teuer war. Statt klar und ungeschönt zu benennen, wer hier die Verantwortung trägt und aus welchem Umfeld er stammt, wird sofort die altbekannte Keule geschwungen, um von den eigenen Versäumnissen abzulenken und die Bevölkerung in die gewohnte Denkschablone zu pressen. Man fragt sich unwillkürlich, wie tief die Verachtung für den gesunden Menschenverstand und die schlichte Wahrheit schon gesunken sein muss, wenn selbst ein derart brutaler Angriff auf feiernde Menschen nicht ausreicht, um wenigstens für einen kurzen Moment innezuhalten und die Fakten sprechen zu lassen, ohne sogleich wieder die ideologische Maschine anzuwerfen.Und dann dieses unglaubliche Weiterdrehen der Hetze, als wäre nichts geschehen: Selbst in der unmittelbaren Folge einer so abscheulichen Bluttat, die eine ganze Stadt in Schock und Trauer versetzt hat, können die üblichen Verdächtigen ihre üble Kampagne gegen alles, was sie als rechts brandmarken, einfach nicht lassen. Es ist, als ob die Realität ihnen nichts bedeutet, als ob die zertrümmerten Körper und das gebrochene Vertrauen der queeren Feiernden nur eine Bühne für die nächste Runde ideologischer Kriegsführung wären.
Die Meldung von NTV steht da wie ein Lehrstück in politischer Verdrehung – man lenkt den Blick auf angebliche Bedrohungen von rechts, während der Täter mit seinem Namen und seinem bekannten Hintergrund klar und deutlich auf etwas ganz anderes verweist. Das ist keine journalistische Sorgfalt, das ist eine gezielte Volksverarschung, die darauf spekuliert, dass die Menschen vor lauter Empörung und Angst nicht mehr klar denken können. Man stellt sich vor, wie in den Redaktionsstuben die fertigen Narrative schon in der Schublade lagen und nun hastig hervorgeholt werden, um ja nicht zugeben zu müssen, dass die Gefahren manchmal aus ganz anderen Richtungen kommen als den immer wieder bemühten. Diese Unfähigkeit, auch nur für einen Moment die eigene Agenda beiseite zu legen und den Opfern den Respekt zu zollen, den sie verdienen, ist der eigentliche Skandal, der über dem physischen Grauen der Tat noch eine zusätzliche Schicht der Scham und des Verrats legt.Am Ende bleibt ein bitterer Beigeschmack zurück, der weit über die unmittelbare Katastrophe hinausreicht:
Eine Gesellschaft, die sich selbst belügt, indem sie nach jeder solchen Tat reflexhaft auf denselben Sündenbock zeigt, während sie die offensichtlichen Zusammenhänge systematisch ausblendet. Die queere Community, die an diesem Abend nur feiern und sichtbar sein wollte, wird gleich doppelt betrogen – einmal durch den Täter, der mit roher Gewalt in ihre Mitte fuhr, und ein zweites Mal durch jene, die sofort wieder ihre alte Leier anstimmen und so tun, als sei die Gefahr irgendwo ganz anders zu suchen. Das ist Volksverarschung auf höchster Ebene, weil sie das Vertrauen in eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit zerstört und die Menschen zwingt, zwischen der schmerzhaften Wahrheit und einer bequemen Lüge zu wählen. Solange solche Meldungen wie die von NTV den Ton angeben und die Hetze gegen rechts auch nach dem schrecklichsten Blutvergießen ungerührt weiterläuft, wird sich nichts ändern, und die nächste Feier, die nächste Menschenmenge, bleibt ein potentielles Ziel für jene, die wissen, dass die öffentliche Debatte ohnehin in die falsche Richtung gelenkt wird. Es ist Zeit, dass die Bürger diese Verdrehung durchschauen und fordern, dass endlich die Fakten zählen – und nichts anderes.
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