VOLKSVERARSCHUNG GEHT IMMER WEITER! WIESN-ABZOCKE-SCHOCK 2026! KAISERSCHMARRN BIS 27,50 EURO – SO TEUER WIRD DER OKTOBERFEST-BESUCH!

München – Die Volksverarschung geht immer weiter! Wer beim Oktoberfest 2026 auf der Münchner Theresienwiese feiern, essen und trinken möchte, muss offenbar einen prall gefüllten Geldbeutel mitbringen. Vom 19. September bis zum 4. Oktober steigt in München wieder das größte Volksfest der Welt – doch schon vor dem offiziellen Anstich sorgen die veröffentlichten Speisekarten mehrerer Festwirte für heftiges Kopfschütteln. Denn längst geht es nicht mehr nur um die kräftig gestiegenen Bierpreise: Selbst ein einfacher Nachtisch kann inzwischen zum Luxus werden. Besonders deutlich zeigt sich das beim traditionellen Kaiserschmarrn. Im Ammer-Festzelt werden je nach Variante 15 Euro oder satte 21,50 Euro verlangt. Noch heftiger trifft es Besucher im Pschorr Bräurosl: Dort werden für den süßen Klassiker unglaubliche 27,50 Euro fällig. Immerhin soll es sich dabei um eine große Portion handeln. Im Löwenbräu-Zelt kostet der Kaiserschmarrn 19,80 Euro, im Hacker-Festzelt 18,50 Euro. Wer mit Freunden oder Familie teilen möchte, kann im Festzelt Tradition eine Portion für 30,50 Euro bestellen, die laut Karte für zwei bis drei Personen reichen soll. Aus dem einstigen süßen Abschluss nach Hendl und Bier wird damit schnell ein eigener Kostenfaktor, der so manchen Wiesn-Besucher zweimal überlegen lassen dürfte, ob er wirklich noch einen Nachtisch bestellt.

Doch beim deftigen Wiesn-Essen sieht es kaum besser aus. Auch Hendl, Haxen und Ente können auf dem Oktoberfest 2026 richtig ins Geld gehen. In der Ochsenbraterei wird ein halbes Hähnchen für 16,90 Euro inklusive Bedienungsgeld angeboten. Deutlich teurer wird es im traditionsreichen Ammer-Zelt: Dort kostet das halbe Bio-Hendl samt Kartoffel-Gurken-Salat stolze 29,90 Euro. Im Marstall-Festzelt werden 24,50 Euro verlangt. Vergleichsweise günstig erscheint dagegen das Festzelt Tradition, wo das mit Petersilie gefüllte Wiesnhendl vom Spieß für 16,40 Euro angeboten wird. Wer es etwas exklusiver haben möchte, kann dort eine halbe gebratene Ente mit zwei Kartoffelknödeln und Apfelblaukraut für 36,50 Euro bestellen. Für eine Schweinshaxe mit Natursoße und Knödeln werden 25,90 Euro fällig. Im Festzelt Vroni-Fischer kostet das halbe Bio-Hähnchen in diesem Jahr 23,50 Euro. Dafür sollen zwischen 750 und 800 Gramm Fleisch auf dem Teller landen. Auch andere Zelte haben ihre Preise bereits veröffentlicht: Beim Augustiner-Festzelt kostet der Online-Gutschein für ein halbes Hähnchen 17,20 Euro, im Pschorr Bräurosl werden 17,50 Euro verlangt – und das jeweils ohne Beilage. Im Durchschnitt startet das halbe Hähnchen damit ungefähr bei 17 Euro, doch je nach Festzelt und Ausführung kann daraus schnell eine Rechnung von weit über 20 Euro werden.

Was ein gewöhnlicher Wiesn-Besuch inzwischen kosten kann, zeigt eine Rechnung des Online-Portals „München sehen“ besonders deutlich. Wer zwei Maß Bier trinken und dazu ein halbes Hendl essen möchte, sollte demnach grob zwischen 47 und 55 Euro pro Person einplanen. Dabei sind Trinkgeld, Fahrgeschäfte, weitere Getränke, Süßigkeiten oder ein zusätzlicher Kaiserschmarrn noch überhaupt nicht berücksichtigt. Ein Wiesn-Tag mit mehreren Getränken, Essen und einigen Fahrten kann damit schnell erheblich teurer werden. Für die Preisgestaltung sind grundsätzlich die einzelnen Wirte selbst verantwortlich. Die Stadt München als Veranstalter des Oktoberfestes legt die Preise nicht direkt fest, sondern überprüft lediglich, ob die verlangten Beträge als angemessen gelten. Einen kleinen Lichtblick gibt es zumindest für Besucher, die nicht ausschließlich auf Bier setzen wollen: Auf dem Oktoberfest stehen zehn Trinkwasserbrunnen bereit, an denen kostenlos Wasser gezapft werden kann. Doch auch das dürfte wenig daran ändern, dass viele Besucher beim Blick auf die Speisekarten erst einmal schlucken werden. Kaiserschmarrn für bis zu 27,50 Euro, Bio-Hendl für 29,90 Euro und Ente für 36,50 Euro – das Oktoberfest 2026 könnte für Familien, Touristen und eingefleischte Wiesn-Fans zu einem teuren Vergnügen werden. Wer nicht mit einer saftigen Rechnung nach Hause gehen will, sollte deshalb schon vor dem Besuch genau rechnen, was Bier, Essen, Trinkgeld und Fahrgeschäfte am Ende tatsächlich kosten.


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