Wieder tote Schafe durch Wolfsriss – AfD auf Seite der Bauern!

Am Wochenende sind in Wildbad wieder sieben Schafe höchstwahrscheinlich von einem Wolf gerissen worden. Dazu erklärt Udo Stein, agrar- und jagdpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion: „Wir fordern seit über vier Jahren, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. In Deutschland und in den Nachbarländern leben genug Wölfe, in Ostdeutschland ist die Wolfsdichte stellenweise höher als in der Wildnis Skandinaviens“, so Stein.

Romantisch verklärter Naturschutz der Städter

Wenn selbst der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber in der „Zeit“ feststellt, dass „bei 639 Übergriffen von Wölfen im vergangenen Jahr bundesweit 2067 Nutztiere gerissen worden“ sind, dann sei die Blockadehaltung der selbsternannten Umweltschützer in Ministerium und Verbänden kontraproduktiv, betont Stein. „Die wirklichen Umwelt- und Naturschützer sind die Bauern, die in abgelegenen, waldreichen und sonst kaum zu bewirtschaftenden Grenzlagen Weidetiere halten. Alle rufen nach Tierschutz und artgerechter Tierhaltung. Dann müssen aber die Bauern, die ihren Weidetieren genau das ermöglichen, besonders geschützt werden. Es dürfen nicht diese Bauern für einen nur ideologisch motivierten oder romantisch verklärten Naturschutz der Städter bezahlen müssen“, so der AfD-Landtagsabgeordnete. Der Bundestag hat kurz vor Weihnachten per Gesetzänderung den Abschuss von „Problemwölfen“ erleichtert. Die Landesbehörden müssen die Abschüsse jedoch einzeln genehmigen. Udo Stein fordert die zuständigen Minister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Hauk (CDU) auf, diese Genehmigung für die Region Wildbad zu erteilen, damit für die Jäger Rechtssicherheit gegeben ist und so Tierhalter, Wanderer und Landbevölkerung im Raum Wildbad wieder ohne Angst in die Natur können.

 

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg