Eine verzweifelte Mutter kämpft im thüringischen Steinbach-Hallenberg mit den Tränen, während ein bitterer Rosenkrieg die Justiz in Atem hält. Es geht um das Schicksal eines kleinen Mädchens, das sich nichts sehnlicher wünscht, als die gemeinsame Zeit gerecht zwischen Mama und Papa aufzuteilen. Die betroffene Mutter, Claudia E., wehrt sich nun mit aller Macht und der Hilfe eines bekannten Rechtsanwalts vor dem höchsten deutschen Gericht. Sie will die starren bürokratischen Mauern durchbrechen, die sie von ihrer geliebten Tochter trennen.
Hinter den verschlossenen Türen der Gerichtssäle spielt sich eine menschliche Tragödie ab, die tiefe Wunden hinterlässt. Während das Kind völlig klar und deutlich äußert, wie unglücklich es mit der aktuellen Situation ist und unter dem ständigen Hin und Her leidet, bügelten die Richter in der nächsten Instanz die Sehnsucht der Kleinen einfach ab. Das Oberlandesgericht weigerte sich sogar, das Mädchen überhaupt persönlich anzuhören oder ein psychologisches Gutachten einzuholen. Die Richter behaupteten stattdessen eiskalt, der sehnliche Wunsch des Kindes sei nur das Ergebnis einer geschickten Beeinflussung der Mutter und begründeten dies mit einem vermeintlichen Loyalitätskonflikt.
„Das Kind wird zum bloßen Objekt degradiert, seine Würde mit Füßen getreten!“ – Der erbarmungslose Kampf einer Mutter gegen die thüringische Justiz.
Gegen diese gefühlskalte Entscheidung zieht die Mutter jetzt vor das Bundesverfassungsgericht. Ihr Anwalt sieht in dem Urteil eine drastische Verletzung der elementaren Grundrechte und wirft den Richtern vor, die Mutter lediglich für den anhaltenden Streit bestrafen zu wollen, anstatt das tatsächliche Wohl der kleinen Tochter in den Mittelpunkt zu stellen. Selbst eine eigens bestellte Interessenvertreterin des Kindes hatte zuvor dringend gefordert, dem Wunsch des Mädchens nachzugeben, um der seelischen Belastung endlich ein Ende zu setzen. Nun müssen die Verfassungsrichter entscheiden, ob dieses traurige Familiendrama eine gerechte Wendung erfährt.
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