Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca wurde vom damaligen Premier noch als „Triumph der britischen Wissenschaft“ bejubelt, heute wirkt dieser Satz wie Hohn. Bisher geheime Unterlagen, die der Sender GB News über das Informationsfreiheitsgesetz erstritt, zeichnen ein ganz anderes Bild: Zigtausende Meldungen über Blutgerinnsel und Herzprobleme nach der Spritze, während die britische Arzneimittelbehörde den Wirkstoff weiter durchwinkte und zum Rückgrat der frühen Impfkampagne machte. Aus dem gefeierten Hoffnungsträger ist ein politischer Sprengsatz geworden, der das Vertrauen vieler Menschen in Regierung und Kontrolleure erschüttert.
Besonders brisant: Die Behörde selbst hatte offenbar viel mehr Hinweise auf mögliche Risiken, als sie öffentlich einräumte. Während interne Aufstellungen von einer Flut herzbezogener Verdachtsfälle sprechen, erklärt dieselbe Behörde heute, nur ein deutlich geringerer Teil der Meldungen sei überhaupt „plausibel“ auf den Impfstoff zurückzuführen – eine gewaltige Lücke, für die sie bis jetzt keine nachvollziehbare Erklärung liefert. Nachfragen werden mit ausweichenden Phrasen abgefertigt, man „prüfe die Zahlen“, heißt es lapidar, während Protokolle einer regierungsnahen Expertengruppe zeigen, dass schon im Frühjahr des zweiten Pandemie-Jahres über die Gefahr seltener, aber gefährlicher Blutgerinnsel gesprochen wurde. Andere europäische Länder setzten das Präparat zu diesem Zeitpunkt bereits zeitweise aus, doch London hielt an AstraZeneca fest und bot nur für Jüngere zögerlich Alternativen an. Fachlich gilt: Verdachtsmeldungen beweisen noch keinen kausalen Zusammenhang – gerade deshalb wären vollständige, offene Auswertungen so entscheidend gewesen.
Genau diese Transparenz fordern Kritiker jetzt mit Nachdruck. Sie wollen wissen, wie viele Dosen im Königreich verabreicht wurden, welche internen Warnhinweise es gab und wie die Risiko-Nutzen-Abwägungen tatsächlich abliefen. Doch statt reinen Tisch zu machen, verweist die zuständige Gesundheitsbehörde auf „wirtschaftlich sensible“ Daten, deren Veröffentlichung angeblich „nicht im öffentlichen Interesse“ liege – ausgerechnet bei einem Impfstoff, den Millionen Menschen verabreicht bekamen. Die Arzneimittelbehörde betont zwar weiterhin, schwere Nebenwirkungen seien äußerst selten und die in Großbritannien eingesetzten Impfstoffe insgesamt sicher und wirksam, der Nutzen überwiege das Risiko einer Corona-Erkrankung deutlich. Doch solange zentrale Dokumente in obskuren Aktenordnern verschwinden, wächst in Teilen der Öffentlichkeit der Verdacht, Politik und Behörden hätten beim AstraZeneca-Impfstoff nicht von Beginn an die ganze Wahrheit auf den Tisch gelegt.
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