Bundespolizei nimmt Mann nach sexuellem Übergriff fest!

Die Bundespolizei nahm am Samstagabend einen Mann vorläufig fest, nachdem er mehrere Mädchen unsittlich berührt, geküsst und einen Sicherheitsmitarbeiter angegriffen haben soll.

Gegen 20:30 Uhr saßen vier Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren auf einer Bank im Bahnhof Gesundbrunnen, als der ihnen unbekannte Mann auf sie zukam. Er soll sie unvermittelt am Knie, Gesäß bzw. im Intimbereich berührt haben. Außerdem soll er sie versucht haben zu küssen. Die Mädchen suchten Hilfe bei zwei Bahnsicherheitsmitarbeitern, die den Mann an der Flucht hinderten. Dabei schlug er einem der Sicherheitskräfte mit der Faust ins Gesicht. Der 45-Jährige klagte über Schmerzen und brach seinen Dienst ab. Eine der Jugendlichen erlitt einen Schock und erhielt vor Ort medizinische Betreuung.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 30-jährigen afghanischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten ein Springmesser und stellten es sicher. Zudem leiteten sie Strafverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Bei dem 30-Jährigen wiesen die Beamtinnen und Beamten ein Atemalkoholgehalt von 1,4 Promille nach. Auf richterliche Anordnung führte eine Vertragsärztin eine Blutentnahme durch.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der bereits wegen eines ähnlichen Deliktes polizeibekannte Mann auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß. Die Bundespolizei informierte die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Opfer über den Vorfall.

 

Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof