Washington bebt vor Wut und Misstrauen. Bill und Hillary Clinton stellen sich stur und verweigern dem Epstein-Untersuchungsausschuss jede Aussage. Während die Nation Aufklärung fordert, ziehen sich die mächtigen Polit-Veteranen hinter eine juristische Schutzwand zurück. Statt Antworten gibt es Schweigen, statt Transparenz nur Ausflüchte. Kritiker sprechen von einer gezielten Blockade, die den Gestank des Skandals nur weiter anheizt.
Der Ton wird rauer, die Fronten verhärten sich. Ausschusschef James R. Comer lässt keinen Zweifel daran, dass er diese Verweigerung als Affront wertet. In Washington ist von Eskalation die Rede, von einem Machtkampf zwischen Politik und Kontrolleuren. Wer nichts zu verbergen habe, müsse reden, heißt es hinter vorgehaltener Hand. Doch die Clintons bleiben unbeweglich und setzen auf Anwälte statt auf Offenheit.
Jetzt droht der offene Rechtsstreit mit voller Wucht. Beobachter warnen vor einem politischen Flächenbrand, der das Vertrauen in die Institutionen weiter zerstört. Jeder Tag ohne Aussage gießt neues Öl ins Feuer, jeder Schritt zurück nährt den Verdacht. Für viele Bürger ist klar: Wer Aufklärung verweigert, schadet der Wahrheit – und spielt mit dem Glauben an Gerechtigkeit.
