Freitag, 10.04.26 , Lohr am Main
Sachverhaltsschilderung zum Gutachter-Vorfall mit Prof. V.
Heute Morgen um ca. 07:20 Uhr wurde mir von der Pflegerin
Fr. B. eröffnet, dass Prof. V. um 8:25 zu mir kommen
würde um eine Exploration (Gutachten) zu erstellen.
Ich sagte zu ihr, dass ich doch bereits 2 Teamanträge ein-
gereicht hätte, in denen ich Prof. V. als Gutachter ab-
lehne und auch gestern nochmals bei Ihnen das Schrift-
stück zur Entbindung der Klinik von der Schweigepflicht
für Prof. V. mit den Worten „schreiben Sie drauf: Unterschrift
verweigert!“ zurückgegeben habe. Sie sagte, dass sie über
alles Bescheid wisse, aber die „Anweisung“ habe.

Sie kam dann auf die Idee die Wache (Pforte) anzurufen und dort
zu sagen, dass ich nicht wünschen würde, dass Prof. V. zu mir
durchgelassen wird. Diesen Vorschlag von ihr empfand ich als gut und richtig.Fr. B. versicherte mir um ca. 8:00 Uhr, dass sie dies
auch durchgeführt hat. Als ich dann ab ca. 8:10 Uhr im Gruppenraum mit meinem BV Hr. L. telefoniert habe, um ihm dies zu schildern,
klopfte es nach wenigen Minuten 1x kurz und die Tür wurde
direkt geöffnet. Ich drehte mich etwas erschrocken um und
Prof. V. stand in der Tür, stellte sich vor und sagte,
er müsse kurz mit mir reden – „nur ein paar Minuten!“

Ich sagte trotz der Überraschung ruhig und völlig emotionslos
„entschuldigen Sie bitte, aber ich telefoniere hier – verlassen Sie bitte …“„… den Raum.“ Prof. V. blieb starr und provokativ mitten
im Türrahmen stehen und hielt sogar mit seiner rechten
Hand den Türgriff fest. Als ich dies registrierte
und er mich die Tür nicht von innen zumachen ließ,
sah ich meine einzige Chance „diese Situation“ verlassen zu
können darin, dass ich ihm das Telefon hingehalten habe
mit den Worten „dann reden Sie mit meinem Bevollmächtigten!“
Da er mit der linken Hand einen großen Koffer/Aktentasche
hielt, griff er mit seiner rechten Hand zum Telefon und ließ
den Türgriff los. Dies nutze ich sofort aus, um mich ohne
Einsatz meines Körpers an ihm vorbei zu mogeln.
Ich ging dann einige Meter weg (in die Küche) und wartete.
Nach ca. 3–4 Minuten rief er laut meinen Namen, um mir das
Telefon zurückzugeben. Ich ging wortlos an ihm vorbei, nahm
das Telefon an mich und begab ich wieder in den Gruppenraum.
Ich war völlig emotionslos während der ganzen Sache, aber
innerlich durch die Art und Weise stark angespannt.
Fr. B. versicherte mir, dass sie Prof. V. davon abhalten wollte
den Gruppenraum gleich zu Anfang überhaupt zu betreten. Sie
wies ihn darauf hin, dass ich gerade telefonieren würde.
Eine sofortige Blutdruck-Pulsmessung ergab 166/91 96 Puls, was
für mich als Sportler sehr hoch ist. Nach dem ich gleich starken Druck
sowie dunkle Schatten in meinem linken Auge, sowie ein Rauschen im linken
Ohr verspürte, entschloss sich die Stationsärztin Fr. M. mich Notfall-
mäßig zum Augenarzt zu schicken.
gez. Thomas Krebs
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