Ex-Gesundheitsminister und SPD-Abgeordneter Karl Lauterbach hat mit einem wütenden X-Beitrag gegen junge Leistungsträger einen wahren Shitstorm entfesselt und damit mal wieder bewiesen, wie abgehoben und realitätsfremd er denkt. Statt die drängenden Probleme der abwandernden Talente ernst zu nehmen, wettert der Politiker pauschal gegen besserverdienende Auswanderer und behauptet frech, man könne auf solche Leute verzichten, falls es sie überhaupt gebe. Er stellt das ständige Schlechtreden als das eigentliche Übel dar und verspottet junge Fachkräfte, die unter der erdrückenden Last der Rentenbeiträge leiden und deshalb angeblich das Weite suchen. Dabei ignoriert Lauterbach völlig, dass genau diese hochqualifizierten Köpfe das Rückgrat der Wirtschaft bilden und ihre Abwanderung Deutschland nachhaltig schwächt. Sein spöttischer Tonfall gegenüber jenen, die durch eigene Leistung etwas erreichen wollen, wirkt wie ein offener Affront gegen jeden, der mehr als nur Durchschnitt abliefern will.
Der Beitrag erschien unter einem Post des INSM-Geschäftsführers Thorsten Alsleben und wurde schnell zum Sinnbild für die SPD-Verachtung gegenüber Leistung. Arbeitgebervertreter Steffen Kampeter von der BDA rechnet scharf mit Lauterbach ab und stellt klar, dass wer etwas leistet, auch etwas davon haben will. Im internationalen Vergleich stehe Deutschland ohnehin an der Spitze beim Abkassieren von Steuern und Abgaben, weshalb die Orientierung junger Talente ins Ausland absolut nachvollziehbar sei. Die spöttischen Bemerkungen des SPD-Mannes über Leistungsträger seien völlig daneben und zeigten nur, wie wenig Verständnis er für die Realität derer hat, die das Land am Laufen halten. Besonders peinlich: Bundestagsabgeordnete wie Lauterbach selbst zahlen keinen einzigen Rentenbeitrag und predigen dennoch von oben herab.Die Kritik an dem SPD-Politiker wird noch schärfer, wenn man bedenkt, dass er mit seinem Angriff genau jene Menschen trifft, die Deutschland dringend braucht, um im globalen Wettbewerb mithalten zu können. Lauterbach tut so, als seien die Klagen über hohe Sozialabgaben pure Übertreibung und als sei die Abwanderung junger Talente ein Märchen. Dabei warnt eine Studie des IGES-Instituts eindringlich davor, dass die Sozialabgaben ohne grundlegende Reformen der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung dramatisch steigen könnten und die Belastung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ins Unermessliche wachsen würde. Eine umfassende Reform soll diese Explosion verhindern, doch Lauterbach scheint lieber mit dem Finger auf die Opfer der hohen Lasten zu zeigen, statt Lösungen anzubieten.
Sein Verhalten wirkt wie pure Arroganz aus dem Elfenbeinturm, während draußen die Fachkräfte das Land verlassen, weil sie von ihrer Arbeit auch etwas behalten wollen. Kampeter bringt es auf den Punkt: Die spöttischen Bemerkungen sind ein Schlag ins Gesicht aller Leistungsträger und offenbaren, wie weit sich manche Politiker von der Lebenswirklichkeit entfernt haben. Dass ausgerechnet jemand, der selbst keine Rentenbeiträge zahlt, so abfällig über jene spricht, die die Kassen füllen, macht die Sache nur noch unerträglicher und unterstreicht die Doppelmoral in der Politik.Inzwischen hat Lauterbach seinen X-Beitrag hastig gelöscht und versucht, den Schaden zu begrenzen, indem er behauptet, er sei missverstanden worden. Als Gastprofessor an der Harvard Universität wisse er natürlich, dass junge Leute mit sehr guter Qualifikation Deutschland verlassen oder nicht zurückkommen. Im August treffe er mit anderen Wissenschaftspolitikern in San Francisco deutsche und amerikanische Top-Talente, die man nach Deutschland holen wolle, und dabei gehe es fast nie um den Beitragssatz der Rente. Doch diese Rechtfertigung klingt hohl und nachträglicher Schadenbegrenzung, denn sein ursprünglicher Text war klar und unmissverständlich: Er hat die Auswanderer pauschal abgewertet und gesagt, man könne auf sie verzichten. Die öffentliche Empörung ist berechtigt, denn ein Politiker, der junge Leistungsträger so abkanzelt, während er selbst in sicherer Position sitzt und keine Beiträge zahlt, hat jedes Recht verloren, über Abwanderung zu urteilen. Sein Angriff zeigt einmal mehr, wie wenig Verständnis in Teilen der SPD für die Sorgen derjenigen vorhanden ist, die durch harte Arbeit und Talent das Land voranbringen wollen. Statt die Ursachen der Abwanderung zu bekämpfen, macht Lauterbach die Betroffenen lächerlich – und das wird ihm zu Recht als hirnlos und realitätsfremd um die Ohren gehauen.
Bitte Telegram-Kanal folgen http://t.me/pressecop24

Schreibe einen Kommentar