Scandicci bei Florenz steht unter Schock: Auf einem verlassenen Forschungsgelände machten Einsatzkräfte eine grausame Entdeckung. Die Leiche einer Frau, nach ersten Erkenntnissen eine Deutsche, lag dort zerstückelt in einem verfallenen Gebäude. Ein Obdachloser hatte den Leichnam am Morgen entdeckt und sofort Alarm geschlagen. Als Polizei und Rettungskräfte eintrafen, bot sich ihnen ein Bild des Grauens, das selbst erfahrene Ermittler erschütterte. Schnell war klar, dass alles auf ein Gewaltverbrechen hindeutet.
Die Spurensicherung gestaltete sich zunächst schwierig, denn ein Hund wich nicht von der Toten und bewachte den Fundort. Erst nachdem das Tier eingefangen worden war, konnten die Ermittler ihre Arbeit aufnehmen. In dem heruntergekommenen Bauernhaus mit zugemauerten Fenstern und Türen fanden die Carabinieri mehrere Beweisstücke, darunter auch eine mutmaßliche Tatwaffe. Das Gelände, einst Teil eines Forschungszentrums, gilt seit Jahren als Problemzone, in der sich häufig Menschen ohne festen Wohnsitz aufhalten. Auch das Opfer soll sich dort regelmäßig aufgehalten haben.
Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion sowie genetische Untersuchungen an, um die Identität zweifelsfrei zu klären und die genaue Todesursache festzustellen. Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Täter die Leiche zerstückelte, um Spuren zu verwischen und die Tat zu verschleiern. Inzwischen wurde ein Verdächtiger festgenommen, ein Mann aus Nordafrika, der mit dem Opfer bekannt gewesen sein soll und sich häufig in dem Areal aufhielt. Nach Angaben italienischer Medien soll er sogar versucht haben, den Tatort zu reinigen. Die Bürgermeisterin von Scandicci zeigte sich tief erschüttert und sprach von einer Tragödie, die die gesamte Stadt erschüttere.

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